10. August 2007 06:00; Akt: 11.08.2007 06:19 Print

Unwetter verursacht einen MillionenschadenUnwetter verursacht einen Millionenschaden

In den am meisten betroffenen Unwettergebieten hat sich die Lage in der Nacht weiter beruhigt. Die Schäden gehen für Gebäudeversicherungen und Bauern in die Millionen.

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Laufen (BL) am 9. August 2007: Das Zentrum steht unter Wasser. Für die Sicherheitskräfte... (Bild: Mobile-Reporter Nello Muccioli) ...gibt es nur mittels Gummiboot ein Durchkommen. Und...(Bild: Mobile-Reporter Nello Muccioli) ...hier ist gar kein Durchkommen mehr: Eine Unterführung steht beinahe bis zur Decke unter Wasser. Zahlreiche...(Bild: Mobile-Reporter Nello Muccioli) ...Fahrzeuge versinken im Hochwasser. (Bild: Mobile-Reporter Nello Muccioli) In Münchenstein (BL) führen Verkehrssignale den Verkehr über nicht überschwemmte Teile einer Autobahn. (Bild: Mobile-Reporterin Daisy Hirsch) Basel bim Joggeli: Ein normalerweise harmloser Fluss schwoll durch die andauernden Regenfälle zu einem reissenden Strom an. (Bild: Mobile-Reporterin Daisy Hirsch) Extrem hoher Wasserpegel in Basel: ... (Bild: Mobile-Reporter Steven Christen) Der Rhein am 9. August 2007. Eine Musik-Bühne im Fluss scheint... (Bild: 20 Minuten/Adrian Jäggi) ...von den reissenden Strömen fast mitgerissen zu werden. (Bild: Mobile-Reporter Steven Christen) Die mittlere Rheinbrücke in Basel. (Bild: Mobile-Reporter) Vom Rhybadhüsli in Basel ist nicht mehr viel zu sehen. (Bild: Mobile-Reporter Reto Mattmüller) In Laufen BL tritt die Birs über die Ufer. (Bild: Mobile-Reporter Urs Brönnimann) Laufen. (Bild: Mobile-Reporter Lars Klopfenstein) Laufen. (Bild: Mobile-Reporter Lars Klopfenstein) Birs in Basel um 9.15. (Bild: Mobile-Reporter) Birs in Muttenz um 7.00. (Bild: Mobile-Reporter) Basel. (Bild: Mobile-Reporter Martin Graf) Die Oberwilerstrasse im Baselbieter Therwil. (Bild: Mobile-Reporter A. Leutwyler) Therwil. (Bild: Mobile-Reporter A. Leutwyler) Hochwasser-Alarm auch im Kanton Bern: Sicherheitskräfte... (Bild: 20 Minuten/Patrick Marbach) ...errichteten an heiklen Stellen Flut-Barrieren. (Bild: 20 Minuten/Patrick Marbach) Nur mit Mühe konnte die Feuerwehr in Lyss BE den Lyssbach im Zaum halten. (Bild: Mobile-Reporter Ursula Kramel) Die Hauptstrasse Bern/Freiburg (Mühletal) (Bild: 20Minuten-Mobile-Reporter Francois Baeriswil) Gampelen BE. (Bild: Mobile-Reporter) Die Eybrücke in Burgdorf BE. (Bild: Mobile-Reporter Jean-Marc Picard) Der Hagneck-Kanal im Berner Seeland wurde dauernd überwacht, weil ein Dammbruch drohte. (Bild: Mobile-Reporterin Petra Hagedorn). Wassermassen am Hagneckwehr (Bild: Mobile-Reporterin Petra Hagedorn) Wynigen-Brücke Burgdorf (Bild: 20Minuten-Mobile-Reporter) Rettungskräfte versuchen in der Matte in Bern am Mühleplatz das Wasser zu stoppen. (Bild: Mobile-Reporter Christoph Egli) Der Lyssbach trat über die Ufer, zahlreiche überflutete Keller waren die Folge. (Bild: Mobile-Reporter Ursula Kramel) Die Berner Feuerwehr kämpft beim Restaurant Dählhölzli in Bern mit mobilem Hochwasserschutz gegen die reissende Aare. Bern, Dahlhölzli. Unterführung beim Bahnhof Olten, heute Morgen 07:00. (Bild: Mobile-Reporter Christian Dietschi) Solothurn: Zwischen Laufenthal und Bärschwil. (Bild: Mobile-Reporter Urs Brönnimann) Solothurn: Zwischen Laufenthal und Bärschwil. (Bild: Mobile-Reporter Urs Brönnimann) Die Oltener Altstadt. (Bild: Kapo Solothurn) Die Badi in Olten. (Bild: Kapo Solothurn) Zuchwil/Luterbach. (Bild: Kapo Solothurn) Dieses Bild aus Luzern zeigt, dass der Wasserpegel innert 24 Stunden um das Doppelte anschwoll. (Bild: Mobile-Reporter) Bild von der Überschwemmung in Aarau. (Bild: Mobile-Reporter Sebastian den Hollander) Die Aare führt doppelt so viel Wasser wie üblich. Die Rettungskräfte sprachen von «katastrophalen» Ausmassen der Lage. (Bild: Mobile-Reporter Thomas Steffen) In Aarau trat die Aare über die Ufer und überschwemmte das Telliquartier. (Bild: Mobile-Reporter Claudio Riedi) Mellingen im Kanton Aargau: Die alte Kaserne und die Schreinerei sind von den Wassermassen bedroht. (Bild: Mobile-Reporter) Zwischen Sins AG und Rotkreuz ZG. (Bild: Mobile-Reporter Adrian Gwerder) Diese Baustelle in Villmergen AG steht komplett unter Wasser. (Mobile-Reporter Daniel Meier) Die Bruggerstrasse in Mellingen. (Bild: Mobile-Reporter) Schinznach Bad machte seinem Name alle Ehre: Die Keller der Reha-Klinik müssen ausgepumpt werden. (Bild: Mobile-Reporter Brigitte Mäder) Das Dorfbächli von Dürnten (ZH) wurde zu einem Fluss. (Bild: Mobile Reporter Ryan Chapelle) Von der Überflutung bedrohte Brücke zwischen Dürnten und Tann (ZH). (Bild: Mobile Reporter Ryan Chapelle) (Bild: Mobile Reporter Ryan Chapelle) Pech, wer sein Fahrzeug im Park-and-Ride in Altstetten Zürich abgestellt hatte. (Bild: Mobile-Reporter) Die Limmat in Zürich. (Bild: Mobile-Reporter) Das Kino am See in Zürich musste wegen der Regenfälle abgebrochen werden. (Bild: Mobile-Reporter Regula Hiltebrand) Völlig überfluteter Feldweg bei Ottikon/Gossau ZH. (Bild: Mobile Reporter Ryan Chapelle) Die Sihl bei der Stauffacherbrücke in Zürich. (Bild: 20Minuten-Mobile-Reporter Markus Kistler) 22:34 Uhr - Der Dorfbach in Bassersdorf ist über die Ufer getreten. Das Wasser beim Kreisel steht bereits 15 cm hoch und es regnet noch immer... Mit einem Kranwagen wird der Abfluss freigehalten. (Bild: 20Minuten-Mobile-Reporter Marco Dübendorfer) Land unter auch in Seewen im Kanton Schwyz. (Bild: Mobile-Reporter Franz Schweizer) Seewen. (Bild: Mobile-Reporter Franz Schweizer) Seewen. (Bild: Mobile-Reporter Franz Schweizer) Überflutete Tiefgarage in Stans NW. (Bild: Mobile-Reporter Marco Fürsinger) Feuerwehrmänner versuchen am Fusse des Stanserhorns ausserhalb des Nidwaldner Hauptorts Stans einen Hochwasser führenden Wildbach umzuleiten. Die Springreit-Anlage in Wil SG stand komplett unter Wasser. (Bild: Mobile-Reporter Ronald Müller) Die Murg in Frauenfeld entlang der Lindenstrasse. (Bild: Kapo Thurgau/Ernst Vogelsanger) Die Thur bei der Rohrerbrücke mit Einmündung der Murg Richtung Pfyn gesehen. (Bild: Kapo Thurgau/Ernst Vogelsanger) Ein Bach in Meierskappel LU. (Bild: 20Minuten-Mobile-Reporter Nils Riedweg) Luzern. (Bild: Mobile-Reporter Alexandra Laubacher) Überschwemmung in Schachen LU. Die Eisenbahn-Unterführung steht 2,5 Meter unter Emme-Wasser. (Bild: 20Minuten-Mobile-reporter Benj und Mario) Die Hauptstrasse zwischen Tafers uns Alterswil im Kanton Freiburg wurde zu einem Fluss. (Bild: Mobile-Reporter Michel Mauron)

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Die 19 kantonalen Gebäudeversicherer rechnen nach dem Unwetter mit Schäden zwischen 50 und 60 Millionen Franken. Damit steigen die von ihnen versicherten Elementarschäden in diesem Jahr auf gegen 230 Millionen Franken. Hinzu kommen Schäden von über 5 Millionen Franken in der Landwirtschaft, wie die Hagelversicherung mitteilte. Die privaten Gebäudeversicherer gaben noch keine Schätzung ab.

Am stärksten von Gebäudeschäden betroffen sind die Kantone Solothurn, Aargau, Luzern und Basel-Landschaft, wie der Dachverband der kantonalen Gebäudeversicherer am Freitag mitteilte. Kantonale Gebäudeversicherungen gibt es in 19 der 26 Kantone (AG, AR, BE, BL, BS, FR, GL GR, JU, LU, NE, NW, SG, SH, SO, TG, VD, ZG und ZH).

Entspannung in den meisten Gebieten

Der Pegelstand des Bielersees steigt nicht weiter an, während sich der Anstieg des Thunersees verlangsamt. Die Pegelstände des Rheins, der Birs und der Aare in Bern sanken spürbar.

Die Wassermenge der Aare in der Stadt Bern sank unter die Schadengrenze. Ein weiterer rascher Rückgang sei aber wegen der grossen Abflussmengen aus dem Thunersee eher unwahrscheinlich, teilten die Berufsfeuerwehr Bern und die Stadtpolizei Bern mit.

Das sei auch der Grund, weshalb die Absperrdispositive entlang der Aare nach wie vor bestehen bleiben. Das Begehen der Uferwege sei weiterhin untersagt.

Auch im Kanton Aargau und in der Stadt Basel beruhigte sich die Lage im Laufe der Nacht weiter, wie die zuständigen Stellen am Freitagmorgen mitteilten. Der Rhein und die Birs führten zwar immer noch viel Wasser, aber bewegten sich unterhalb aller kritischen Marken, hiess es in der Mitteilung des Sicherheitsdepartmens des Kantons Basel-Stadt.

SBB-Hauptlinien durchgehend befahrbar

Auch bei den SBB normalisiert sich die Lage. Nach den Behinderungen am Donnerstag läuft der Betrieb auf den SBB- Hauptlinien seit dem frühen Freitagmorgen wieder durchgehend. Die Strecke Bern-Fribourg war für Intercity- und Interregio-Züge bereits am Donnerstagabend, ab 20 Uhr, einspurig befahrbar.

Die Linien Flamatt-Laupen sowie Laufen-Delémont sind ebenfalls seit Freitag früh wieder in Betrieb. Weiterhin gesperrt bleibt einzig die Linie Payerne-Fribourg. Reisende werden mit Bussen transportiert.

Ein Toter, acht Verletzte

Ein 66-jähriger Landwirt war in Heimiswil BE in die Jauchegrube vor dem Stall gefallen und ums Leben gekommen. Der Regen hatte die die Abdeckung des Güllenlochs weggespült, was der Landwirt offensichtlich nicht bemerkt hatte.

In Littau LU erlitt ein Mann schwere Verletzungen. Er war von einem angeschwemmten Baumstamm getroffen worden. In Bösingen FR wurde ein Feuerwehrmann beim Auspumpen eines Kellers verletzt, und bei Wünnewil FR erlitten zwei Feuerwehrleute und zwei Zivilisten eine Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Im Kanton Bern wurden zwei weitere Personen leicht verletzt. Umweltminister Moritz Leuenberger wünschte den Verletzten auf seinem Blog gute Besserung.

Mobile-Reporter-Video: Kleine Emme mit Hochwasser von der Emmenbrücke aus.

(sda)

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  • Mef am 11.08.2007 06:26 Report Diesen Beitrag melden

    ........................................

    Max hat recht, wir alle sind klein und TOTAL unbedeutend gegenüber der Natur und Universum aber wir entwickel uns langsam ''sehr langsam'' ------------------ Danke noch an alle die aktiv am aufräumen HELFEN :-)

  • bello99 am 10.08.2007 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    hausgemacht

    weiter so kulturland in bauland um zonen, die bauern den boden weiter verdichten lassen, skigebiete weiter ausbauen, bäche , flüsse kanalisieren, oder begradigen. bravo weiter so

  • andrea meier am 10.08.2007 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    dankeschön

    ich möchte danke sagen an unsere Feuerwehr, Polizei und all den leuten die mitgeholfen haben!! zu debatieren wer dran schuld ist?? wie wird es zukünftig besser gemacht ist eher die frage!! alles andere bringt nichts.. NOCHMALS HERZLICHEN DANK FÜR DEN SUPER EINSATZ!!