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08. September 2007 23:19; Akt: 09.09.2007 08:09 Print
Fall Roschacher: GPK-Präsidentin wird massiv bedroht
Die GPK-Präsidentin Lucrezia Meier-Schatz (CVP) ist durch ihre Äusserungen zum Fall Roschacher/Blocher ins Kreuzfeuer der SVP geraten. Jetzt braucht sie Personenschutz.
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Der Fall Roschacher
Der riesige Wirbel um den Bericht der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission (GPK) hält an: Nun geraten die Verfasser unter Druck.
Vertrauliche Dokumente zeigen, dass die Stellungnahme von Christoph BlocherDas Parlament
Christoph Blocher
SVP, ZH
auf MerklisteDetailss Justizdepartements (EJPD) in weiten Teilen ignoriert, und Angaben, die für die politische Einschätzung von Blochers Verfehlungen relevant wären, unterschlagen wurden, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Dazu gehören der Vorwurf, Blocher habe die Gewaltentrennung missachtet, und die Umstände der Kündigung des früheren Bundesanwalts Valentin Roschacher.
Lucrezia Meier-SchatzDas Parlament
Lucrezia Meier-Schatz
CVP, SG
auf MerklisteDetails (CVP) ist als Präsidentin der zuständigen Kommission unter Verdacht und wehrt sich: «In der Schlussphase werden auch in diesem Fall Gegenstellungnahmen nicht mehr berücksichtigt.» Seit ihrer Pressekonferenz am Mittwoch steht sie unter Polizeischutz. Der Bundessicherheitsdienst bewacht sie rund um die Uhr. «Es gab massive Drohungen», sagt CVP-Generalsekretär Reto Nause gegenüber dem «Sonntagsblick». Ihre Post darf die Politikerin nicht mehr selber öffnen: Anonyme Schreiben werden ungelesen weggeworfen.

























