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Umfrage
07. Oktober 2009 20:59; Akt: 12.10.2009 11:28 Print
Schweizer lehnen Anti-Minarett-Initiative ab
Würde heute über die Minarett-Initiative abgestimmt, würde die Vorlage von 51,3 Prozent des Schweizer Stimmvolks abgelehnt werden. Lediglich 34,9 Prozent sind zum jetzigen Zeitpunkt für ein Verbot der Moscheetürme.
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Anti-Minarett-Plakat
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Moscheen in der Schweiz
Am 29. November wird über die Anti-Minarett-Initiative abgestimmt und 13,8 Prozent der Bevölkerung sind noch unentschlossen, wie sie abstimmen. Dies ergab eine im Auftrag des «Tages-Anzeigers» durchgeführte Umfrage.
Noch ist nichts entschieden und das Potenzial für ein knappes Resultat am 29. November ist vorhanden. (Bild: Keystone)
Anti-Minarett-Initiative
Die Anti-Minarett-Initiative kommt am 29. November zur Abstimmung. Das von der SVP und der EDU eingereichte Volksbegehren besteht aus einem einzigen Satz, der dem Artikel 72 der Bundesverfassung zu Kirche und Staat beigefügt werden soll: «Der Bau von Minaretten ist verboten.»
Bei den Parteiwählern der SVP sprachen sich 52,3 Prozent für die Initiative aus. Dieser Anteil, so Studienleiter Matthias Kappeler, werde nach der klaren Parolenfassung der Partei vom vergangenen Samstag jedoch noch massiv zunehmen. Kleinere Befürworter-Anteile wurden bei den Parteiwählern von CVP (36,5 Prozent), FDP (27,9 Prozent) und SP (21,7 Prozent) festgestellt.
Knappes Resultat droht
Wenn CVP, FDP und SP in den nächsten Wochen ihre Aufgabe nicht wahrnehmen und ihre Anhänger nicht überzeugen können, werde das Abstimmungsergebnis sehr knapp ausfallen, sagte Kappeler auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Das Potenzial für ein knappes Resultat sei durchaus vorhanden, so Kappeler. Auf der einen Seite sei die Initiative sehr einfach formuliert und auf der anderen Seite sei eine latente Angst vorhanden, dass die Schweiz mit der Zunahme der hier lebenden Muslime bald kein christliches Land mehr sei.
Frauen sind deutlicher dafür
Die Befragten römisch-katholischer Religion lehnen die Initiative mit 52,6 zu 31,0 Prozent ab. Ein ähnliches Bild ergab sich bei den Reformierten, wo sich 51,7 Prozent der Befragen dagegen aussprachen und 35,1 Prozent dafür. Bei den Umfrageteilnehmern anderer Religionen oder ohne Glaubensrichtung ist der Anteil der Befürworter mit je über 40 Prozent höher. Je rund 50 Prozent sind dagegen.
Nach Geschlecht betrachtet sind die befragten Frauen mit 39,3 Prozent deutlicher dafür, als die Männer mit 31,5 Prozent. 57 Prozent der Männer und 44,3 Prozent der Frauen lehnen die Initiative ab. Befragt wurden vergangene Woche 1007 Personen in der Deutsch- und in der Westschweiz.
(sda)
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Alle 1380 Kommentare




























EKR
Möchte gerne wissen ob von der EKR je eine(r) schon einmal in einem islamischen Staat (zB. Saudi Arabien) für ein paar Jahre gelebt hat! Ich meine aber nicht als Mitglied des diplomatischen Corps!
Meinungsfreiheit
Das Volk hat sich selber "mundtot" gemacht bei der damaligen Abstimmung! Ein einzigartiger Vorfall weltweit!! Die freie Meinungsäusserung wird mit Füssen getreten!
Die Mehrheit der Stimmbürger hat Recht!
Kreis, die Linken, Grünen sowie Scheinliberalen missbrauchen ihre Ämter, das Völker- und die Menschenrechte ständig. Das Volk ist nicht blöd und wird sie bei den nächsten Wahlen abstrafen.
Die da unten ich hier oben....
Die Plakate der SVP sind übertrieben polarisierend. Aber G.Kreis ist sehr hochnäsig und arrogant, eine Zumutung, dass ein solcher linker Weichspühler dieser sehr wichtigen Kommission vorsteht. Der Hauptgrund für die Annahme der Minarettinitiative, sind nicht die Moslems sonder unsere extrem schwache Regierung, eine Ohrfeige war vorgesehen aber ein Faustschlag ist es geworden. Für unser Parlament ein Schlag in die Weichteile, wegen der Verlogenheit in Sachen Einwanderug.