Die SVP werde in 12 Jahren noch etwas stärker sein und das ganze rechte Spektrum abdecken, sagte Maurer in einem Interview mit der «Mittelland Zeitung» von heute. Die Partei werde zudem eine Verjüngung erfahren, denn die SVP sei die einzige Partei, die konsequent Junge nachgezogen habe.
Die anderen Parteien würden diesbezüglich in ein Vakuum laufen, sagte Maurer weiter. Falls Christoph Blocher in vier Jahren nicht noch einmal in den Bundesrat gewählt werde, verfüge die Partei mit Yvan Perrin, Jean-François Rime, Yves Nidegger, Hannes Germann oder Yvette Estermann auch in der nächsten Generation über gute Leute.
Nicht zu den künftigen SVP-Bundesratskandidaten zählt Maurer hingegen den designierten Parteipräsidenten Toni Brunner. «Ich glaube nicht, dass ihm im Glashaus Bundeshaus wohl wäre.» Brunner sei ähnlich wie er: Er müsse einmal ein Bier trinken und einen Spruch machen können.
Seine Rolle als Nummer zwei der SVP hinter Christoph Blocher habe ihn nie gestört. «Blocher ist eine Jahrhundert-Erscheinung in der Schweizer Politik. Ich hatte nie das Bedürfnis, mich auf die gleiche Ebene zu stellen», sagte Maurer.
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