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18. Februar 2008 10:11; Akt: 18.02.2008 10:19 Print
Ueli Maurer: «Brunner nicht in den Bundesrat»
Für den abtretenden Präsidenten Ueli Maurer ist die SVP gut positioniert. Maurer setzt für die Zukunft vor allem auf den parteiinternen Nachwuchs. Toni Brunner sieht er aber nicht als künftigen Bundesrat.
Die SVP werde in 12 Jahren noch etwas stärker sein und das ganze rechte Spektrum abdecken, sagte Maurer in einem Interview mit der «Mittelland Zeitung» von heute. Die Partei werde zudem eine Verjüngung erfahren, denn die SVP sei die einzige Partei, die konsequent Junge nachgezogen habe.
Die anderen Parteien würden diesbezüglich in ein Vakuum laufen, sagte Maurer weiter. Falls Christoph BlocherDas Parlament
Christoph Blocher
SVP, ZH
auf MerklisteDetails in vier Jahren nicht noch einmal in den Bundesrat gewählt werde, verfüge die Partei mit Yvan PerrinDas Parlament
Yvan Perrin
SVP, NE
auf MerklisteDetails, Jean-François RimeDas Parlament
Jean-François Rime
SVP, FR
auf MerklisteDetails, Yves NideggerDas Parlament
Yves Nidegger
SVP, GE
auf MerklisteDetails, Hannes GermannDas Parlament
Hannes Germann
SVP, SH
auf MerklisteDetails oder Yvette EstermannDas Parlament
Yvette Estermann
SVP, LU
auf MerklisteDetails auch in der nächsten Generation über gute Leute.
Nicht zu den künftigen SVP-Bundesratskandidaten zählt Maurer hingegen den designierten Parteipräsidenten Toni BrunnerDas Parlament
Toni Brunner
SVP, SG
auf MerklisteDetails. «Ich glaube nicht, dass ihm im Glashaus Bundeshaus wohl wäre.» Brunner sei ähnlich wie er: Er müsse einmal ein Bier trinken und einen Spruch machen können.
Seine Rolle als Nummer zwei der SVP hinter Christoph Blocher habe ihn nie gestört. «Blocher ist eine Jahrhundert-Erscheinung in der Schweizer Politik. Ich hatte nie das Bedürfnis, mich auf die gleiche Ebene zu stellen», sagte Maurer.
(sda)

























