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Teurer ÖV
14. Februar 2009 23:57; Akt: 15.02.2009 07:16 Print
Leuenberger warnt SBB vor Tariferhöhungen
Die SBB wollen auf den Fahrplanwechsel im Dezember die Tarife erhöhen. Doch sowohl Verkehrsminister Moritz Leuenberger wie auch Preisüberwacher Stefan Meierhans haben ihre Bedenken angemeldet.
Für die SBB ist der Fall klar. «Eine Preiserhöhung im Dezember ist betriebswirtschaftlich unausweichlich,» sagte SBB-Pressesprecher Roman Marti gegenüber der Zeitung «Sonntag». Letztmals haben die SBB die Preise im Dezember 2007 erhöht. Für den bekennenden ÖV-Fan Moritz Leuenberger ist das aber ein problematischer Schritt. «Ich bin generell kein Freund von Preiserhöhungen bei der Bahn», sagt er im Interview. Und er warnt die Bundesbahnen vor einem Kippeffekt: «Also dass die Leute wegen einer Tariferhöhung von der Bahn wieder aufs Auto umsteigen.» Leuenberger erwartet von den SBB ein Bewusstsein für diese Problematik.
Bundesrat Leuenberger befürchtet einen «Kippeffekt».
Zuständig für Tariferhöhungen ist eine Kommission beim Verband öffentlicher Verkehr (VöV). Sie entscheidet aufgrund eines formellen Antrags eines Bahnunternehmens. Ein solcher liege derzeit noch nicht vor, sagt VöV-Direktor Peter Vollmer und er ergänzt: «Wenn wir die Billettpreise im Dezember erhöhen wollen, dann müsste die Kommission spätestens im März einen Entscheid treffen.» Sonst werde die Zeit für die Umstellung knapp.
Preisüberwacher will genau hinschauen
Auch der Preisüberwacher hat noch ein Wort mitzureden. «Wir werden eine allfällige Tariferhöhung ganz genau prüfen», betont Stefan Meierhans gegenüber dem «Sonntag». Als Preisüberwacher könnte er eine solche dank seinem Verfügungsrecht gar verhindern. In der Vergangenheit jedoch haben SBB und Preisüberwacher immer eine einvernehmliche Lösung gefunden.
Die SBB plädieren zudem für ein neues Preissystem, das Pendler stärker zu Kasse bittet als Passagiere, die tagsüber den Zug nehmen. Gegen differenzierte Preise hätte Leuenberger nichts: «Eine Vergünstigung in den weniger gefragten Fahrzeiten finde ich eine gute Idee. Die Auslastung der Züge sollte gleichmässiger werden.» Bis es so weit ist, kann es aber noch eine Weile dauern: Laut Vollmer ist es illusorisch, einen solchen Systemwechsel bereits Ende 2009 einzuführen.
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Alle 31 Kommentare




























Alles oder nichts
Ich als Bundesrats wenn ich einer wäre hätte schon am anfang CHF 100 verlangt für die die Autovignette. Nichts gegen die Autofahrer fahre auch gerne Auto. Aber auch die Auto Töfffahrer, auch andere Benzinfreser machen die Umwelt Kaputt denkt mal auch an eure sünden wo ihr habt. Und nicht immer die anderen schlecht machen.
Super
bekommt vom Staat kohle, kann nichtmal Sicherheit in den Zügen garantieren, ist unpünktlich, hat unfreundliches Personal (Kondikteure), zu stosszeiten fahren 4 1.Klasse wagen, aber in der 2ten steht man schulter an schulter und nun will man Tariferhöhen? an einem Freien Markt ginge ich zur Konkurenz
Schweinerei
Die Preise senken für die weniger gefragten Uhrzeiten? Wollt ihr mich verarschen? Wer macht meinem Chef klar, dass ich erst um 10 Uhr Arbeiten komme weil der SBB Preisplan dies so sieht! Eine bodenlose Frechheit! PFUI