Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
BERN
16. Februar 2009 22:30; Akt: 16.02.2009 23:29 Print
Facebook-Party gegen die Billag?
von Nico Menzato - Der Billag soll es an den Kragen gehen. Um die nötigen 100 000 Unterschriften für die geplante Initiative zusammenzukriegen, erwägt die Initiantin gar eine Facebook-Party.
-
Rundfunkgebühren: Billag: Keine Verschleuderung von Steuergeldern
-
Fernsehgebühren: «Billag hat keine Daseins-Berechtigung»
-
Fernseh-Gebühren: Kampf gegen die Billag an allen Fronten
-
Gebühreneintreiber: Billag: «Wir rapportieren nur dem Aktionär»
-
TV-Gebühren: Preisüberwacher will die Billag abschaffen
- Was meinen Sie?
-
Billag weg - Steuer her?
Die Gruppe Bye Bye Billag der Community-Seite Facebook, die die Abschaffung der Inkassofirma per Volksinitiative erreichen will, zählt bereits über
Mit einer Facebook-Party sollen genügend Unterschriften gegen die Billag zusammenkommen. (Bild: Images.de)
Nur in Dänemark teurer
In Europa gibt es mehrere Modelle zur Erhebung von Radio- und TV-Gebühren. In einigen Ländern werden sie via Steuer eingezogen, in anderen durch die Rundfunkanstalt selbst. In dritten – wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz – übernehmen dies Inkasso-Gesellschaften wie die Billag, die Politiker von links bis rechts, der Konsumentenschutz und Preisüberwacher Stefan Meierhans abschaffen wollen. Die Schweiz hat europaweit nach Dänemark die zweithöchsten Gebühren.
Deshalb sucht Francisca Brechbühler, Marketingleiterin einer Sportnahrungsfirma, nach neuen Wegen für eine effiziente Unterschriftensammlung. Eine Möglichkeit wäre, eine Homepage zu verlinken, von der Interessierte den Unterschriftenbogen herunterladen und unterschreiben können. «Ich überlege mir aber auch, via Facebook und andere Kanäle eine Bye-bye-Billag-Party zu organisieren», so die 38-Jährige.
Gleich wie bei den Botellones müsste sie dazu eine neue Facebook-Gruppe gründen – der Kick der Party wäre jedoch nicht der Alkoholrausch, sondern die Abschaffung der verhassten Gebühreneintreiberin. «Zuerst muss aber der Initiativtext stehen, damit wir am Anlass auch tausende Unterschriften sammeln können», so Brechbühler. Bis dieser stehe, könne es noch eine Weile dauern.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 543 Kommentare




























Rundfunkgebühren?
Warum soll man Rundfunkgebühren zahlen? Es mag vor 40 Jahren gerechtfertigt gewesen sein. Als der Staat noch Rundfunkanlagen betreiben musste. Heute empfangen wir unser TV per Kabel (und auch dafür werden wir ordentlich zur Kasse gebeten)! Somit ist eine Rundfunkgebühr für TV hinfällig. Und wenn Sie Geld für ihre Sender haben wollen dann sollen Sie die Sender bitte verschlüsseln und ein echtes Pay TV daraus machen. Ich will nicht gezwungen werden 500 Franken im Jahr zu zahlen obwohl ich ihre Sender nicht nutze bzw evtl sogar garkein TV und Radio benutze und lediglich mein Handy empf. könnte.
Ein Beispiel aus dem Leben
Füren wir dieses Beispiel mal ad absurdum. Ich eröffne jetzt einen Golf Club auf und erhebe keinen Eintritt. Und dann schicke ich an jeden Schweizer eine Jahresrechnung von 2000Fr. weil er ja spielen KÖNNTE :) Das er keine Lust hat oder lieber Fussballspielen geht ist ja nicht mein Problem. Und jeder der es nicht zahlt ist ein Schmarotzer und ich mache eine Betreibung + Hausdurchsuchung:) Ja so macht Geschäfte machen Spass :)
Sheriff von Nottingham &seine Eintreiber
Das ich für eine Leistung, die ich nicht haben will zahlen sol, ist mit der Rechtordnung eines Landes das sich FREI nennen möchte nicht vereinbar! Und noch unverschämter ist es für die Leistung dritter (RTL, Sat1, Pro7, Orf etc) Geld zu verlangen. Das ist ja eigentlich schon im strafrechtlichen Bereich! Da fragt sich wer hier der Schmarotzer ist!? Was Recht ist muss recht bleiben. Wenn das schweizer TV Gebühren erheben will sollen sie das gerne tun. Dann will ich aber die freie Entscheidung haben ob ich diese bezahl Sender haben will oder ob mir die werbefinanzierten genügen.