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Cyberwar
06. September 2010 08:55; Akt: 07.09.2010 02:06 Print
Armeechef macht neuen Feind aus
Armeechef André Blattmann hält den Krieg im Internet, den Cyberwar, «für die aktuell gefährlichste Bedrohung». Vor sechs Monaten sah er die grösste Bedrohung noch in Griechenlands Staatsbankrott.

André Blattmann besorgt wegen Cyberwar. (Bild: Keystone)
Wenn es jemandem gelänge, die Kommunikations- und Stromnetze lahmzulegen, könnten die Systeme der Schweizer Armee nicht mehr eingesetzt werden, sagt Armeechef André Blattmann in einem Interview mit dem «Migros-Magazin». «Stellen Sie sich vor, was passieren könnte, wenn die Codes zur Auslösung unserer Waffensysteme in falsche Hände geraten. Da würden wir an unserem Lebensnerv getroffen», sagt Blattmann.
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Die Bedrohung aus der vernetzten Computer-Welt hat der Armeechef deshalb inzwischen ganz oben auf der Bedrohungsskala platziert. Noch vor wenigen Monaten sah er die Lage anders. An einer Kommissionssitzung zu Jahresbeginn zeigte sich Blattmann in erster Linie darüber besorgt, was passieren könnte, wenn Terroristen Nuklearwaffen in die Hände bekämen. Kurz zuvor sah er das grösste Risiko im drohenden Staatsbankrott Griechenlands und den daraus folgenden «Migrationsströmen». Diese Äusserungen führten zu erheblichen diplomatischen Verwerfungen.
Milizarmee besser für den Cyberwar gerüstet
Im Interview mit dem «Migros-Magazin» verteidigt Blattmann angesichts der neuen Bedrohungslage die Freiwilligen-Armee. Im Krieg im Internet eigneten sich die im Berufsleben sehr gut ausgebildeten Schweizer Soldaten «eigentlich sehr viel besser für diese Aufgaben als Berufssoldaten». Gerade dies sei heute der grosse Vorteil des Milizsystems. Blattmann bekräftigte ausserdem die Haltung des Bundesrates, wonach es ausgeschlossen sei, dass die Schweizer Armee Mitglied in einer Militärallianz werde.
Bedrohliche Informatiksituation - auch ohne Cyberwar
Die Informatik ist bereits seit Monaten eines der Hauptthemen in der Armee - auch ohne Cyberwar. Der Bund hatte bereits 4,5 Milliarden Franken für Informatik-Projekte gesprochen, bis VBS-Chef Ueli Maurer die Notbremse zog. Zur Behebung der IT-Probleme wurde eine junge Beratertruppe der Firma Boston Consulting angeheuert. Deren Tagesansätze von 3500 Franken und die offensichtliche Abhängigkeit von externen Beratern führten zu geharnischter Kritik am VBS und an Ueli Maurer.
(sda/voi)
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Alle 41 Kommentare





























Die Lösung: der Cyber-WK
wir loggen uns beim Militärdepartement für drei Wochen ein, lesen jeden Tag die intelligenten Statements der militärischen Führung. Absolvieren einen Cyber-Parcour (etwas zwischen Nitendo und Star-War), melden die virtuellen Abschusszahlen nach Bern, wo sie, durch hochqualifizierte Militärpersonen, von Hand ins virtuelle Dienstbüchlein eingetragen werden (Arbeitsbeschaffung) und kassieren den Sold. Nach drei Wochen, ausloggen nicht vergessen. Die virtuell Armme spart wirklich Geld und befriedigt Spiellust.
Neuer Feind
Weshalb werfen wir - Steuerzahler -eigentlich diesem Blattmann und anderen militärischen "Würdenträgern" unser gutes Geld nach ? Bis heute habe ich von diesem Typ nur leeres Gefasel und zielloses Geschwätz gehört. Einziger Erfolg; dieser komische Blattmann schafft die Armee gleich selber ab in trauter Zweisamkeit mit diesem Maurerli.
Wahrnehmend Teil 2.
die schweiz ist einfach eine schlechte armee, was nicht wäre hätten sie viel mehr geld zur verfügung. die schweiz könnte locker die beste armee der welt werden. die schweiz könnte ihr verteidigungs-system professionel aufbauen z.b. die bergen nützen usw. weil das land klein ist könnten sie die schweiz militärisch so gut aufbauen, abr jah das wird nie der fall sein wenn sie nicht mehr geld bekommen.