Armeedoktrin

10. März 2010 09:33; Akt: 10.03.2010 10:48 Print

Wenn die Griechen die Schweiz überrennenWenn die Griechen die Schweiz überrennen

Die Schweiz muss sich gemäss Armeechef André Blattmann auf neue Gefahren einstellen, zum Beispiel Massenimmigration aus Griechenland.

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Armeechef André Blattmann denkt laut über die Zukunft der Armee nach. Neue Herausforderungen bei gleichzeitiger Ebbe in der Kasse benötigten neue Dienstmodelle - zum Beispiel einen WK auf Abruf. Als mögliche Gefahr für die Schweiz bezeichnet er in einem Interview mit «Tages-Anzeiger» und «Bund» vom Mittwoch Migrationsströme, etwa aus Griechenland.

«Auch in Europa können Situationen entstehen, die wir uns heute gar nicht vorstellen können», sagt Blattmann in dem Zeitungsinterview. «Denken Sie nur an die wirtschaftliche Situation in Griechenland: Plötzlich steht in einem EU-Land der Staat vor dem Bankrott.»

Es seien durchaus Situationen vorstellbar, in denen die Armee die Infrastruktur schützen müsse. Auch grosse Migrationsströme könnten einen Einsatz nötig machen. Dann brauche man eine Institution wie die Armee, die helfen könne, Sicherheit zu gewähren. Der neue sicherheitspolitische Bericht werde auf solche Szenarien eingehen.

Neue Modelle für RS und WK

Parallel dazu werde ein Armeebericht aufzeigen, welche Dienstmodelle künftig vorstellbar seien. Man könnte die Dauer der Rekrutenschulen und Wiederholungskurse ändern - etwa längere RS und kürzere WK. Oder man könnte die RS modular aufbauen, so dass die Rekruten jeweils für kurze Ausbildungseinheiten einrücken.

«Denkbar wäre auch, dass man statt herkömmlicher WK einen Pikett-WK macht», sagt Blattmann. Der Soldat müsste bei seinem Arbeitgeber sicherstellen, dass er während dreier bestimmter Wochen pro Jahr in den Dienst abberufen werden könne - wenn etwa die Sicherheitslage einen Einsatz nötig mache.

(sda)

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  • M.V. am 16.03.2010 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wehrpflicht muss weg!

    Schafft die Wehrpflicht endlich ab. Es ist lächerlich eine riesige Armee zu unterhalten die durch ihre Grösse ein nicht zu stopfendes Loch an Geldmitteln darstellt. Eine kleine Berufsarmee mit Profis wie die Marines (USA) muss her. Nur motivierte Soldaten sind gute Soldaten. Stattdessen reisst man jährlich tausende junge Männer aus dem Berufsleben und verdonnert sie zu einem unfairen Dienst, während die Frauen Karriere machen. Kein Wunder fehlt es an Motivation und die lässt sich auch nicht erzwingen!

  • M.V. am 16.03.2010 12:31 Report Diesen Beitrag melden

    Inseln verkaufen

    Wie schon einmal der Vorschlag gemacht wurde, sollen die Griechen doch einige ihrer Inseln verkaufen. Damit könnten sie einen grossen Gewinn für das hohe Staatsdefizit verbuchen.

  • Dennis8005 am 14.03.2010 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Asterix - die Spinnen doch, die ...

    Griechen kommen wegen Staatspleite? Solange kein Krieg ausbricht - wohl eher weniger. Aber in 2-3 Monaten sieht alles wieder anders aus - dann zieht der Wirtschaftsmotor: Tourismus in Griechenland. Erhöht die MwSt. für diese Zeit, den Mehrpreis bezahlen dann die Touris - und - wieder Besserung in Sicht. Denke, dass wir andere Probleme - als die Griechin die Kommen !