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Pannenzüge
11. Januar 2009 09:02; Akt: 11.01.2009 09:23 Print
Cisalpino-Schlamassel kostet Millionen
Dauernd Pannen bei den alten und Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen Cisalpinozügen hinterlassen einen Schaden in Millionenhöhe.
Die Umtriebe mit den eingesetzten Cisalpino-Züge und die Lieferverzögerungen bei den neuen Typen haben einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe zur Folge. Das berichtet heute die «NZZ am Sonntag». Die Zumietung von konventionellem Rollmaterial für die Lötschberg-Strecke, wo vorübergehend keine Cisalpino-Züge mehr eingesetzt werden, kostet die Betreibergesellschaft Cisalpino AG eine halbe Million Franken, wie Sprecher Renzo Cicillini in der «NZZ am Sonntag» sagt.
Klage gegen Alstom?
Sogar zusätzliche fünf Millionen Franken wendet die Gesellschaft auf, um störungsanfällige die Wartung zu forcieren. Weitere Verluste entstehen Cisalpino, weil Herstellerin Alstom die vertraglich vereinbarten Lieferfristen für die neuen Züge nicht einhalten konnte und das vorgesehene Fahrplanangebot reduziert werden musste. Die Frage, wer für den Schaden aufkommen muss, könnte noch zu juristischen Auseinandersetzungen mit Alstom führen: «Allfällige rechtliche Schritte wegen eines Imageverlusts und entgangenen Erlösen behalten wir uns vor», hält Cicillini fest.
Quelle: «NZZ am Sonntag»

























