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UN-Mission
11. Februar 2009 14:05; Akt: 11.02.2009 14:49 Print
Darfur: Schweiz schickt Militärbeobachter
Die Schweiz schickt mehrere unbewaffnete Militärbeobachter nach Darfur. Die Beobachter sollen in einer gemeinsamen Mission der UN und der Afrikanischen Union (UNAMID) tätig sein. Zurzeit sind für die Schweiz 18 Militärbeobachter im Ausland tätig.

Die humanitäre Lage im Sudan ist prekär (Bild: Reuters/Margaret Aguirre)
Die Schweizer Mission bei den UN in New York war im vergangenen Juli um die Entsendung von drei Militärbeobachtern angefragt worden. Gesucht wurden Offiziere für die Stabsfunktionen Operationen, Logistik und Ausbildung im Hauptquartier der UNAMID in El Fasher. Der Bundesrat hiess nun die Entsendung solcher Offiziere gut. Da der Einsatz der Schweizer Militärbeobachter als unbewaffneter Friedensförderungsdienst erfolgt, ist der Bundesrat für die Genehmigung des Einsatzes zuständig, wie das VBS schreibt.
Bürgerkrieg seit
Im Sudan herrscht seit über
Verhandlungen unter Federführung der Afrikanischen Union führten im Mai 2006 zu einem Friedensabkommen zwischen der Regierung in Khartum und einer der Rebellengruppen. Wegen der groben Verletzungen dieses Abkommens hat sich die humanitäre Lage in Darfur weiter verschlechtert. Heute sind vier Millionen Menschen in Darfur von der internationalen Hilfe abhängig, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) schreibt.
Rund
Zurzeit sind insgesamt
(dapd)


























