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Bundesrats-PK
20. Januar 2010 12:37; Akt: 21.01.2010 07:42 Print
Hasler: «Bei der Post ist genug geredet worden»
Bundesrat Moritz Leuenberger hat sich an der Bundesrats-PK den Medien gestellt: Der neue Verwaltungsratspräsident der Post, Peter Hasler, sei seine Wahl. Hasler selbst nutzte die Gelegenheit, um seine Pläne mit der Post zu schildern.
Bundesrat Moritz Leuenberger stellte sich am Mittwoch den Medien und nahm Stellung zur Post-Affäre und stellte den neuen Verwaltungsratspräsidenten vor. 20 Minuten Online berichtete live. Die Pressekonferenz ist beendet, alles dazu erfahren Sie im Ticker.
Peter Hasler an der Medienkonferenz in Bern.
12:37 Uhr: Bundesratssprecher André Simonazzi bittet die Medienschaffenden vorerst nur Fragen zur Klausur am Nachmittag zu stellen. Die Themen sind noch nicht bekannt. Es gibt keine weitere Fragen.
12:40 Uhr: Gemäss Leuenberger wird Peter Hasler das Amt des Verwaltungsratspräsidentes ab sofort übernehmen. «Herr Hasler ist ein erfahrener Mann», so Leuenberger. Er verfüge über alle Fähigkeiten, die dieses Amt benötige. Hasler sei immer an der Schnittstelle von Wirtschaft und Politik tätig gewesen, so Leuenberger. «Peter Hasler ist mein Vorschlag.» Er habe ihn dem Bundesrat am Mittwochmorgen vorgeschlagen und stehe zum Entscheid.
12:45 Uhr: «Es gab Bedenken gegen Claude Béglé», sagt Leuenberger. Als Bundesrat habe er ihn aber nicht vorverurteilen können. «Ich stand in der Pflicht ihn zu stützen, so lange er im Amt ist.» Dennoch sei der Wunsch dagewesen die Angelegenheit zu klären, weshalb eine Kommission einberufen wurde.
12:50 Uhr: Bundesrat Leuenberger sagt, er habe mit Hasler bereits am 11. Januar Kontakt aufgenommen. Dies, nachdem er mit Beglé am 7. Januar über ein mögliches Ende gesprochen habe.
12:55 Uhr: Peter Hasler ergreift das Wort. «Ich freue mich sehr auf den Job», so Hasler. Es sei ihm bewusst, dass es eine anspruchsvolle Aufgabe sei. Er sei überzeugt, der Herausforderung gewachsen zu sein. «Die Post ist ein hervorragendes Unternehmen», so Halser. Man habe grossartige Mitarbeiter, die einen tollen Job machen. «Nun ist es wichtig, dass Ruhe einkehrt.»
12:56 Uhr: «Der Verwaltungsrat wird keine strategischen Turnübungen machen», kündigt Hasler an. Es gebe eine klare Strategie, die vom Bund vorgegeben wurde und die werde man umsetzen. Zur Zukunft der Post und personellen Sachen werde er heute aber keine Auskünfte geben. «Ich werde bis zum 24. März schweigen und mich dann an der Bilanzkonferenz allen Fragen stellen.» Mit der Arbeit habe er aber bereits begonnen und erste Sitzungen abgehalten. Der neue Verwaltungsratspräsident der Post schloss schliesslich seinen ersten medialen Auftritt in dieser Funktion mit den Worten: «Bei der Post ist genug geredet worden, nun ist es Zeit, mit der Arbeit zu beginnen.»
13:00 Uhr: «Das Verfahren beim Ersatz von Herrn Béglé war ganz normal», sagte Leuenberger zur Kritik, der Wechsel des Verwaltungsratspräsidentes sei zu schnell gegangen.
13:05 Uhr: «Herr Hasler ist keine Übergangsübung», so Bundesrat Leuenberger. Er könne noch mindestens sechs Jahre das Präsidentenamt ausüben, erst dann habe er die Obergrenze von 70 Jahren erreicht.
13:10 Uhr: Bundesrat Leuenberger nimmt nochmals Stellung zur Wahl von Claude Béglé. Die politische Verantwortung des Entscheides liege klar bei ihm. Die Besetzung von Spitzenpositionen sei nie einfach, so Leuenberger weiter. «All die Vorwürfe gegen Herrn Béglé hat er bestritten.»
13:15 Uhr: Zum Abschluss kam nochmals Hasler zu Wort: Die wichtigste Aufgabe sei nun eine Bestandesaufnahme der Situation und die werde er mit seinen Kollegen im Verwaltungsrat machen. «Wir werden das Pulver aber nicht neu erfinden», so Hasler. Man werde die Strategie weiterführen.

























