Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Gewalt im Sport
22. Januar 2010 18:52; Akt: 22.01.2010 19:12 Print
Leichtbier gegen Sportkrawalle
In den Fussballstadien und deren Umgebung soll mittelfristig nur noch Leichtbier ausgeschenkt werden. Alkoholfreie Getränke müssen zudem billiger sein als Bier. Für Hochrisikospiele wird ein Alkoholverbot geprüft.
-
Bund finanziert Projekt: Fanarbeiter sollen Hooligans zähmen
-
Luzern: Für die Fanarbeit fehlen künftig 45 000 Franken
-
Gewalt in Sportstadien: Wie weiter mit den Hooligans?
-
Bieler «Parkplatz-Schläger»: Rayonverbot und Anklage gegen 18 Hooligans
-
Fanarbeit-Projekt: Fans zur Vernunft bringen
- Dossiers
-
Hooligans, Ultràs und andere Chaoten
- Was meinen Sie?
-
Randale in Kloten
-
Hooligan-Schlacht zwischen West Ham und Millwall
-
Ausschreitungen nach Champions-League-Finale
-
Pressestimmen nach der vergeben Matchball des FCZ gegen den FC Basel
-
Die grössten Fussball-Katastrophen
-
Hooligan schlagen auf Ferrarifahrer und gelben Ferrari ein
-
Die Schneeball-Hooligans von Philadelphia
-
Fanpass
Der mittelfristige Wechsel zu Leichtbier ist in den Fussballstadien bereits vorgesehen. Die Einführung dieser Massnahme in den Eishockeystadien wird erst noch geprüft, da Verträge mit Brauereien bestehen, die nur normales Bier herstellen.
Das Thema Alkohol ist Teil eines verbindlichen Massnahmenpakets, auf das sich der 7. Runde Tisch gegen Gewalt im und um den Sport am Freitag geeinigt hat, wie Sportminister Ueli Maurer vor den Bundeshausmedien sagte. Die Massnahmen werden in den kommenden Monaten von den verantwortlichen Stellen umgesetzt.
Mustervereinbarung zur Sicherheit
Bis Ende März erarbeitet die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) eine Mustervereinbarung über Sicherheitsmassnahmen und -kosten. Diese soll den Clubs, Stadionbetreibern und lokalen Behörden ab der Saison 2010/2011 als Grundlage für den Abschluss verbindlicher Vereinbarungen dienen.
Bei der Kostenbeteiligung der Clubs werde deren wirtschaftliche Lage berücksichtigt, sagte Maurer. Ferner werden Aus- und Weiterbildungsmodule für Sicherheits- und Fanverantwortliche ausgearbeitet, die Ende 2010 umgesetzt werden.
Vorgesehen ist überdies ein Rahmenkonzept «Fanarbeit», das die Rolle und Aufgabe der Fanarbeit definiert. Zudem werden strengere Zutrittskontrollen und Massnahmen gegen das Abschiessen von Feuerwerkskörpern geprüft.
Keine SBB-Sonderzüge mehr
Fans sollen nicht mehr mit SBB-Sonderzügen, sondern mit Charterfahrten per Zug oder Bus an- und abreisen, wobei sie von Club- Betreuern begleitet werden müssen. Die Umsetzung dieses Entscheids erfolgt schrittweise im Laufe dieses jahres.
In Zusammenarbeit mit den Clubs wird die Swiss Football Ligue die Grundlagen für die Einführung einer Fancard ausarbeiten. Das Konzept soll am nächsten Runden Tisch im dritten Quartal 2010 präsentiert werden.
(sda)

























