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«Falsch und tendenziös»
03. Dezember 2009 09:17; Akt: 03.12.2009 09:24 Print
Minelli kritisiert Bericht zur Sterbehilfe
Dignitas-Gründer Ludwig A. Minelli hat in einem Brief an die Geschäftsprüfungskommissionen von National- und Ständerat die Grundlage für die Vernehmlassungsvorlage zur Sterbehilfe kritisiert.
Der Sterbehilfebericht zeichne sich durch zahlreiche tendenziöse Unwahrheiten und Ungenauigkeiten aus, heisst es in dem den Medien zugestellten Schreiben. Minelli zeigte sich auch überzeugt, dass Sterbehilfeorganisationen wie Exit und Dignitas absichtlich nicht zur Vernehmlassung eingeladen worden seien.
Ludwig Minelli (Archivbild 2002).(Bild: Keystone)
Die Organisationen haben die Vernehmlassungsunterlagen erst mit einem Monat Verspätung zusammen mit einer Entschuldigung von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf erhalten. Auch die Sterbehilfeorganisation Exit zweifelte an einem «Versehen» und übte ebenfalls Kritik am Sterbehilfebericht.
Der Bundesrat will strikte Auflagen für die organisierte Sterbehilfe oder - als Variante - gar ein Totalverbot. Die Vernehmlassung läuft noch bis am kommenden 1. März.
(dapd)


























