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Pannenzug Cisalpino
11. März 2009 11:48; Akt: 11.03.2009 12:18 Print
Politik und Wirtschaft machen Druck
Notfalls müsse der Cisalpino AG die Betriebsbewilligung entzogen werden, verlangt das Gotthard-Komitee, dem 13 Kantone und zahlreiche Wirtschaftsverbände angehören.
Die permanenten Verspätungen und Pannen des Cisalpino auf der Gotthard-Achse bedeuteten eine nicht länger zumutbare Belastung für die Passagiere, teilte das Komitee am Mittwoch mit. Falls die Cisalpino AG nicht in der Lage sei, die Situation rasch in den Griff zu bekommen, müsse ihr die Betriebsbewilligung entzogen werden.
Cisalpino: Permanente Verpätungen.(Bild: Keystone)
Image-Schaden für die Gotthard-Achse
Seit Jahresbeginn sei rund ein Viertel der ETR-470-Züge der Cisalpino mehr als 15 Minuten zu spät am Ziel eingetroffen oder ganz ausgefallen. Gleichzeitig liessen die längst versprochenen neuen ETR 610-Züge auf sich warten. Für die betroffenen Passagiere bedeute dies Verspätungen, Umsteigen und verpasste Anschlüsse.
Der übrige Personenbahnverkehr bekomme die Cisalpino-Pannen in Form eines Imageverlusts auf der Gotthard-Achse zu spüren. Daraus könne der Volkswirtschaft ein Schaden erwachsen.
Das Gotthard-Komitee ist eine Interessensgemeinschaft von 13 Kantonen und Wirtschaftsverbänden im Einzugsgebiet der Gotthard- Achse. Mitglieder sind unter anderem die Kantone Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Tessin und Schaffhausen. Auch mehrere Städte und Verkehrsvereine gehören dem Komitee an.
(sda)

























