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Pro Juventute
19. September 2010 22:14; Akt: 19.09.2010 21:53 Print
Viele Anfragen zum Thema Pornografie
Pro Juventute schaltet sich in die Diskussion über den Sinn und Unsinn von Pornos an Schulen ein. Die Stiftung registriert einen alarmierenden Anstieg von Anfragen Jugendlicher zum Thema Porno.

Diskutiert: (Un-)Sinn von Pornos.
Jeden Tag gehen bei Pro Juventute Anrufe besorgter Jugendlicher zwischen 12 und 14 Jahren ein: Sie haben Fragen zu Gewaltdarstellungen in Hardcore-Pornofilmen. «Wir stellen einen rasanten Anstieg von Anfragen zum Thema Pornografie fest. Waren es vor fünf Jahren praktisch keine, sind es heute bis zu einem Dutzend pro Woche», sagt Marianne Affolter von Pro Juventute.
Infografik InternetzensurLaut den Pro-Juventute-Beratern sind auch ganz intime Fragen zum Körper ein grosses Thema: Intimrasur sei vor fünf Jahren kein Thema gewesen, heute kämen Fragen dazu regelmässig auf. Das Problem der verunsicherten Teenager auf der Hotline sei oft dasselbe: «Muss ich das wirklich so machen?» Pro Juventute hält ganz klar fest, dass der Trend zur Total-Intimrasur von der sexualisierten Porno-Chic-Gesellschaft herrühre. Auch Anfragen zu Analverkehr seien kein Tabuthema mehr: «Es ist auch für 12-Jährige normal geworden, darüber zu reden», so ein Berater.
Doch Pro Juventute lehnt sowohl familiäre oder staatliche Pornofilm-Verbote als auch Porno-Vorführungen im Unterricht, wie das die Juso vorschlugen, ab. Eine adäquate Reaktion auf die alarmierende Entwicklung sei aber dringend notwendig: «Kinder und Jugendliche müssen einen verantwortungsbewussten Umgang mit pornografischen Inhalten lernen», so Affolter.
(dp/20 Minuten)
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Das bewundert mich nicht mehr. Bin selbst 16 und weiss bereits, dass die meisten Jugendlichen sich sowas angugen. Wenn die Leute sowas wirklich vor Jugendliche schützen wollen, sollten dann solche Internetseiten abgeschaffen werden.
Porno an Schulen - Mediendiskussion
Letzthin wurde doch auch die Idee gewälzt, den Kindern in der Schule schon Pornos zu zeigen. Das beunruhigt mich sehr, die Gesellschaft ist wirklich extrem dekadent geworden. Wenn ich mich nicht täusche, sind Pornos dazu da, einem aufzugeilen. Was aber, wenn Kinder in der Schule geil gemacht werden. Wie können die sich nachher abreagieren? Müssen dann auch Verrichtungsboxen und praktischer Anschauungs- und Übungsunterricht folgen? Ich glaube kaum, wie weit wir sind und ich bin so froh, sind meine Söhne schon aus der Schule draussen.
Uuuuhhh, wie arlamierend
Leute, auch wenn Ihr das ganze noch so wegschweigen wollt. Pornografie hat die Jugend schon immer interessiert. Und sie haben auch immer eine Möglichkeit gefunden, an Pornos ( ob Bilder, Hefte oder Filme ) ranzukommen. Also, was soll das künstliche Hyperventilieren?!?!?!