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Faszinierendes Bewegungsmuster
29. Juli 2009 15:48; Akt: 29.07.2009 16:14 Print
Weisst du, wie viele Flieger fliegen?
von Daniel Huber - Diese Animation dürfte nicht nur Aviatik-Fans begeistern: Der globale Flugverkehr eines Tages im Zeitraffer, gesehen aus der Warte eines Astronauten.
Wie viele Flugzeuge befinden sich weltweit im Schnitt gleichzeitig in der Luft? Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten – einen ersten Eindruck von den Dimensionen des globalen Flugverkehrs gewinnt aber, wer sich einmal die beeindruckende Animation anschaut, die am Institut für angewandte Informationstechnologie der (ZHAW) von Thomas Ruosch unter Leitung von Prof. Dr. Karl Rege entwickelt worden ist.
Orbitarium im Technorama: hochauflösende Videoprojektoren im Globus (Bild: Technorama)
Orbitarium-Animationen
Neben der Flugverkehrs-Animation bietet das Technorama seit der Installation des «Orbitariums» mit dem Riesenglobus noch eine Reihe von anderen Animationen:
Pulsierende Knotenpunkte
Das Bewegungsmuster der Flugzeuge – jeder leuchtende Punkt repräsentiert einen kommerziellen Linienflug, der im Flugplan verzeichnet ist – zeigt auf verblüffende Art, wie unser Planet in der dritten Dimension vernetzt ist. Während der riesige Luftraum über Sibirien oder über der Sahara quasi leer bleibt, sind die industrialisierten Länder pulsierende Knotenpunkte des internationalen Luftverkehrs.
Die in Zusammenarbeit mit dem Technorama erstellte Animation, die einen durchschnittlichen Tag auf 72 Sekunden gerafft darstellt – jede Sekunde entspricht einer realen Dauer von 20 Minuten –, zeigt aber auch den wellenförmig an- und abschwellenden Verkehrsstrom, der über dem Nordatlantik zwischen Europa und Nordamerika hin und her pendelt.
Sogar das eine Flugzeug, das jeden Tag die zu Chile gehörende Osterinsel in den endlosen Weiten des Südpazifiks anfliegt, ist zu sehen, wie Professor Rege im Gespräch mit 20 Minuten Online bemerkt. Insgesamt, so Rege, seien es um die
Künstlicher Mega-Globus
Die Animation ist auch als Videoclip auf YouTube zu finden, wo sie laut Rege innerhalb eines halben Jahres eine knappe Million Mal abgerufen wurde. Auch im Technorama ist sie übrigens zu bestaunen, und zwar im «Orbitarium», einem 1,5 Meter grossen Globus. Hochauflösende Videoprojektoren werfen den Film von innen auf die Oberfläche der riesigen künstlichen Erdkugel – so wirkt die Animation mit den vielen gelben Punkten noch faszinierender.
Übrigens, um die eingangs gestellte Frage zu beantworten:

























