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Best of Nicolas Hayek
29. Juni 2010 12:50; Akt: 29.06.2010 16:29 Print
«Ich möchte geliebt werden»
Nicolas G. Hayek war nicht nur ein Bilderbuch-Unternehmer, sondern auch ein Rebell und Nonkonformist. Er fand deutliche Worte über Banker, die EU und seine grosse Liebe: die Schweiz.
Die Finanzkrise hat Nicolas G. Hayek hart getroffen. Als er das Ausmass der Krise auf dem Höhepunkt 2008 realisierte, schloss er sich in seinem Zimmer ein und hörte sich Mozart an – das Klavierkonzert Nummer eins. Wie er es immer tat, wenn er an der Welt zu zweifeln begann, wie er der «Zeit» in einem Interview 2008 verriet. «Ich nehme dann meine Breguet-Uhr mit Tourbillon zur Hand und betrachte sie. Keine Uhr ist schöner und bewegt sich schöner.»
Bildstrecken Eine Uhr wird erwachsenDieses Innehalten, dieser Rückzug dauerte nur kurz: Dann war er wieder der Mann mit den nach hinten gekrempelten Ärmeln, den zwei Uhren und der Zigarre – der Mann, der schon als Kind zu seiner Mutter sagte: «Ich kann mir nicht vorstellen zu leben, ohne eine positive Spur in dieser Welt zu hinterlassen.»
Der Kampf gegen die Grossbanken
Nach der Schweizer Uhrenindustrie, nach Innovationen wie dem Smart und vielem anderen liess er sich nochmals anstecken für ein Ziel: die Grossbanken zu zerschlagen. Nur ein Jahr später, im September 2009, bestieg er das Podium neben Christoph Blocher und Christian Levrat. Gemeinsam mit dem SVP-Strategen und dem SP-Präsidenten wollte er den Banken an den Kragen.
«Wir müssen uns verteidigen! Das ist die Aufgabe von uns allen, denn wir alle sind auch die Leidtragenden», begründete er gegenüber der «Baz» seinen Einsatz. «Jeder sollte tun, was in seiner Macht steht, um schwere Gefahren vom Volk abzuwenden.» Wie man das tut, dazu hatte der 82-Jährige bis zu seinem Ableben eine klare Meinung und äusserte sie unverblümt.
«Die Schweiz ist ein Paradies»
Egal ob über die EU, den Finanzplatz Schweiz, Banken allgemein oder die «Nicht-Unternehmer» – wie er Manager zu nennen pflegte –, seine Worte waren klar, kritisch, und auf den Punkt gebracht (siehe Bildstrecke). Vor allem aber wirkten sie immer authentisch vom ihm, dem Bilderbuchunternehmer, der vom «Ausländer» zum Retter der Schweizer Uhrenindustrie und Über-Patrioten wurde. Nicht aus Anbiederung, sondern aus Begeisterung: «Die Schweiz ist ein Paradies und ich lebe darin», sagte er 2003 gegenüber der «Süddeutschen Zeitung».
Die «Bilanz» schrieb einst, dass es nach Gottlieb Duttweiler nur einen Mann gebe, der sich so gekonnt wie der Migros-Gründer in Szene setzte: Nicolas Hayek. «Ein Politiker braucht Stimmen», sagt Hayek in seiner Biographie von Friedemann Bartu, «mir geht es nicht um Stimmen. Die brauch ich nicht. Ich brauche Zustimmung und Wärme. Ich möchte geliebt werden, […], ohne irgendwelche weitere Begründung.»
(amc)
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Alle 13 Kommentare





























Der beste Unternehmer der Schweiz
Was Herr Hayek geschaffen hat für die Schweiz ist gewaltig. Seine ganze Kraft hat er in seine Firma gesteckt. Solche Leute braucht die Schweiz, Leute die so viele Arbeitsplätze schaffen solche Leute wie Hayek muss mann unterstützen wie und wo es nur geht diese schaffen Wohlstand im gegensatz zu den Abzockern ohne eigene Firma denen es nur um das Geld geht und keine Hemmungen haben die eigene Firma abzuzocken Siehe UBS usw von: Ruedi
Ein Vollblut-Unternehmer
Bis zum letzten Atem hat Herr Hayek seine Energie für die Schweizer Wirtschaft und seinem Unternehme Swatch gewidmet. Er ist ein Vorbild-Visionär mit grossem Selbstvertrauen und Mut zu Neuem, was leider heute vielen Managern fehlt. Er wird uns allen in guter Erinnerung bleiben und sicherlich auch stark fehlen!!!
grosser mann
es gibt menschen, die sollten einfach nicht gehen! ein lichtblick in der dunklen see voll abzocker ist leider erloschen. schade für alle!