10. Januar 2008 12:24; Akt: 10.01.2008 13:31 Print

Wenn die Sparlampe brichtWenn die Sparlampe bricht

Stromsparlampen sparen Energie, keine Frage. Aber sie enthalten Quecksilber. Wenn sie zerbrechen, sollte man sofort den Raum verlassen und lüften.

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Energiesparlampen wandeln einen Grossteil der Energie tatsächlich in Licht um, während eine herkömmliche Glühbirne 95 Prozent der Energie als Wärme abgibt. Aus diesem Grund verbrauchen die modernen Leuchtquellen im Vergleich zur Glühbirne bis zu 80 Prozent weniger Energie.

Gefahr für die Gesundheit

Die sparsamen Lampen haben leider einen Haken: Sie enthalten notwendigerweise Quecksilber - wenn auch nur maximal fünf Milligramm (ein Quecksilberthermometer enthält schnell mal drei Gramm) - und andere Schwermetalle. Verbrauchte Stromsparlampen gehören darum in den Sondermüll.

Wenn eine Lampe zerbricht, kann Quecksilberdampf freigesetzt werden. Dies ist kein Grund zur Panik, aber die Scherben sollten nicht einfach gedankenlos weggeräumt werden. Auch kleine Quantitäten Quecksilber können bereits Schwindel und Kopfschmerzen verursachen.

Staubsaugen verboten!

Falls eine Energiesparlampe zerbricht, sollten folgende Massnahmen ergriffen werden:

  • Menschen sollten den Raum sofort verlassen
  • eine Viertelstunde gut lüften
  • beim Wegräumen Handschuhe tragen
  • auf keinen Fall den Staubsauger benutzen: Dies würde die Quecksilberteilchen im ganzen Haus verteilen.
  • Scherben etc. in einen kleinen Plastiksack packen
  • auf keinen Fall mit dem Hausmüll entsorgen. Sondermüll kann an speziellen Sammelstellen abgegeben werden.
  • Energiesparlampen von Kindern fernhalten!
  • Die sparsamen Leuchtquellen sind auch umstritten, weil sie zum Elektrosmog beitragen sollen. Diese Gesundheitsgefährdung ist allerdings nicht so klar zu belegen wie jene durch Schwermetalle.

    Die Industrie arbeitet daran, Energiesparlampen herzustellen, die ohne Quecksilber auskommen. Bis dahin gilt: Lampe bricht, Fenster auf!