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Vulkanausbruch in Italien
11. September 2008 10:44; Akt: 11.09.2008 12:18 Print
Gewaltiger Vesuv-Ausbruch steht bevor
Forscher warten mit einem Schreckenszenario auf. Im Vesuv brodle es gewaltig und der Vulkan stehe vor einem schlimmeren Ausbruch als bislang angenommen. 700 000 Menschen seien davon direkt bedroht.
Lang, lang ists her, als 79 nach Christus der Vulkan Vesuv ausbrach und seine Lava, Asche und Steine ganz Pompej begrub.
Im Vesuv brodelts gewaltig.(Bild: Keystone/EPA/CIRO FUSCO)
Der Vesuv ist 1281 Meter hoch und ist der einzige aktive Vulkan auf dem europäischen Festland. Er liegt am Golf von Neapel, neun Kilometer von der Stadt Neapel entfernt.
Das antike Pompeji (heute Pompei) wurde am 24. August 79 n.Chr. vollständig verschüttet, die 12'000 bis 15'000 Einwohner wurden unter einer bis zu sechs Meter dicken Ascheschicht begraben. Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt wiederentdeckt und ist seither eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen. Pompei gehört zum Weltkulturerbe der Unesco.
Quellen: Wikipedia / Spiegel.de
Gemäss französischen und italienischen Geologen könnte sich dieses Horrorszenario bald wiederholen.
Denn die Magmakammer, auch Vulkanherd genannt, sei in den letzten
Die Bewegung der Magmakammer beeinflusst, wann und wie stark der Vulkan ausbricht.
Die Wissenschaftler untersuchten Gesteinsproben von vier grossen Vulkanausbrüchen zwischen 7800 vor und 472 nach Christus. Die Magmablasen unter dem Vesuv haben sich demnach zwischen dem Ausbruch von Pompeji und dem von Pollena im Jahr 472 von sieben bis acht Kilometer auf drei bis vier Kilometer Tiefe nach oben verschoben. Berücksichtige man auch die Ausbrüche um
Eine präzise Vorhersage zukünftiger Ausbrüche sei gerade für den Vesuv besonders wichtig, denn das Gebiet rund um den Berg zählt zu den am dichtesten besiedelten Vulkanregionen der Welt.
Seit 64 Jahren ruhig
Dass der Vulkan seit 64 Jahren nicht mehr ausgebrochen sei, könne zwei Gründe haben: Entweder bekämen die Magmakammern unter dem Vulkan keinen Nachschub mehr, oder der Weg nach oben sei versperrt. Wenn dies der Fall sei, könne sich ein enormer Druck im Vulkan aufbauen. Eine Explosion wie zu Zeiten des alten Roms sei dann nicht auszuschliessen.

























