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HIV
01. September 2008 22:21; Akt: 01.09.2008 20:23 Print
Neue Hoffnung im Kampf gegen Aids
Forscher haben herausgefunden, weshalb manche Frauen gegen das HI-Virus resistent sind. Aus dieser Erkenntnis könnte ein Gegenmittel resultieren.
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An der Studie der University of Winnipeg nahmen 2000 Prostituierte aus Kenia teil. Diese gelten als besonders gefährdet, weil die Aids-Rate im ostafrikanischen Land sehr hoch ist. 140 der Frauen erwiesen sich als resistent gegen das tödliche Virus.
Bei der Untersuchung der Gebärmutterhalsschleimhaut stellten die Mediziner fest, dass die Vaginalflüssigkeit der resistenten Frauen im Vergleich zu HIV-infizierten Frauen grössere Mengen von Proteinen mit viraler und entzündungshemmender Wirkung enthielt. Die Konzentration dieser Proteine war bis zu achtmal höher als bei nicht resistenten Frauen.
Daraus entsteht Hoffnung: «Wenn dieser Zusammenhang auch in grösseren Stichproben nachgewiesen werden kann, könnte auf der Basis solcher Vaginalproteine ein Mittel entwickelt werden, mit dem sich HI-Viren bekämpfen liessen», sagte ein Forscher.

























