02. Mai 2006 23:11; Akt: 02.05.2006 22:00 Print

Zürcher Unternehmer mischt Thurgauer Erotikszene auf

Ingo Heidbrink ist mit diversen Grossclubs um Zürich der neue Star der Schweizer Sex-Branche. Mit der Übernahme des Westside in Frauenfeld wagt er den Schritt in die Ostschweiz. Die Konkurrenz wartet ab.

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Der Thurgau muss sich wahrlich nicht über Unterversorgung im Sex- und Erotikgewerbe beklagen. Doch nun erhält das ansässige Gewerbe potente ausserkantonale Konkurrenz. Ingo Heidbrink (41), der mit dem Globe in Schwerzenbach bei Zürich den grössten Sauna-Club der Schweiz besitzt, hat vor einem Monat das Westside in Frauenfeld übernommen.

Sein Zürcher Erfolgsrezept soll auch in Frauenfeld greifen: Heidbrink arbeitet im Prinzip nur als Wellness-Unternehmer. Er stellt die Infrastruktur zur Verfügung. «Der Kunde und die Frauen zahlen je 90 Franken Eintritt», so Heidbrink. Mit dem Rest habe er nichts zu tun.

Die Konkurrenz reagiert gelassen auf den erfolgsverwöhnten neuen Mitbewerber: «Natürlich ist jeder zusätzliche Club eine Konkurrenz, wir haben aber unsere Stammgäste», heisst es etwa beim Saunaclub K14 in Opfershofen.

Und Erich Neuenschwander vom Excalibur in Märstetten rechnet sogar mit einer Belebung des Thurgauer Erotikmarktes: «Es ist wie bei den Schuhläden: lieber in einer Reihe mit den anderen, statt alleine dastehen.»

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