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Falsches Datum
12. Dezember 2008 13:56; Akt: 12.12.2008 14:24 Print
Weihnachten muss verschoben werden
Falls Sie Ihre Weihnachtseinkäufe noch nicht getätigt haben, können Sie getrost noch ein Weilchen damit zuwarten. Schliesslich wurde Jesus am 17. Juni geboren - und nicht am 25. Dezember.

Weihnachtsszene: Christi Geburt fand im Juni statt
Der australische Astronom Dave Reneke glaubt, er habe das Rätsel des Sterns von Bethlehem gelöst, wie australische Medien berichteten. Mit Hilfe einer komplexen Software hat der Herausgeber des Magazins «Sky and Space» berechnet, wie der Sternenhimmel über dem Heiligen Land vor 2000 Jahren ausgesehen haben muss. Resultat: Über Bethlehem erschien damals tatsächlich ein heller Stern. Nur geschah dies nicht am 25. Dezember, sondern am 17. Juni — und zwar zwei Jahre vor unserer Zeitrechnung.
Sternenhimmel im Juni 2 v. Chr.
Stern von Betlehem
Das auch Dreikönigsstern, Weihnachtsstern oder Stern der Weisen genannte Himmelszeichen soll den drei Weisen aus dem Morgenland nach dem Matthäusevangelium (Mt 2,1f EU) den Weg nach Betlehem gewiesen haben.
Die betreffende Bibelstelle lautet:
«Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. (...) Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.»
Konjunktion von Jupiter und Venus
Zu diesem Zeitpunkt hätten Venus und Jupiter — von der Erde aus gesehen — extrem nahe beisammen gestanden, so dass sie am 17. Juni 2 v. Chr. als ein einziger, heller Stern im Sternzeichen Löwe am östlichen Morgenhimmel erschienen. Das Phänomen sei von blossem Auge wahrnehmbar gewesen. «Astronomie ist eine derart präzise Wissenschaft, dass wir genau berechnen können, wo die Planeten standen», so Reneke. «Es sieht ganz so aus, dass dies der berühmte Stern von Bethlehem ist.»
Der Astronom will mit seinem Befund nicht den christlichen Gläubigen auf die Zehen treten: «Der 25. Dezember ist ohnehin ein beliebiges Datum. Unsere Forschung bestätigt nun, dass in dieser Zeit tatsächlich ein helles Objekt am Osthmmel erschienen ist.»
(dhr)

























