Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Luzern
23. Juli 2008 23:03; Akt: 23.07.2008 23:03 Print
Luzerner Hotel Seeburg brennt eigenen Whisky
von David Huber - Als erster Gastrobetrieb in der Zentralschweiz brennt das Luzerner Hotel Seeburg seinen eigenen Whisky. Das freut auch Luzern Tourismus.

Seeburg-Hotelier Thomas Schärer hat den ersten Zentralschweizer Whisky auf einem Hotelgelände gebrannt.
Am 11.11.2011 um 11.11 Uhr soll das Geheimnis um den Zentralschweizer Whisky gelüftet werden: Dann will Seeburg-Hotelier Thomas Schärer den ersten Schluck seines hauseigenen Swiss Lake Castle Single Malt Whiskys probieren. Bis es so weit ist, muss das in diesen Tagen gebrannte Destillat drei Jahre lang im Fass reifen.
Schweizer WhiskyGebrannt wurde der Seeburg-Whisky mit der mobilen Pot-Still-Destillerie des Aargauer Bauern und Brennmeisters Urs Lüthy. Während Schweizer Whisky bisher ausschliesslich mit Importgetreide hergestellt wurde, hat Lüthy nun erstmals in der Schweiz selber Braugerste für die Whiskyproduktion angepflanzt. «Somit kann ich endlich einen zu hundert Prozent echten Schweizer Whisky brennen», so Lüthy. Mehr Informationen unter www.swiss-single-malt.ch
Die Idee dazu ist zufällig entstanden. «Wir haben uns aber vom Interlakner Swiss Highland Whisky inspirieren lassen», sagt Schärer. Als dann ein Mitarbeiter im Internet eine mobile Destillerie entdeckte (siehe Box), sei die Idee reif zur Ausführung gewesen. «Wenn sich der Whisky gut entwickelt, kann ich mir gut vorstellen, alle Jahre ein edles Hauswasser anzusetzen», so Whisky-Fan Schärer. Anfang nächstes Jahr soll eine erste Zwischenbilanz gezogen werden.
Brennmeister Urs Lüthy jedenfalls ist bereits heute zuversichtlich: «Der Brand schmeckt malzig und fruchtig und hat einen leichten Rauchgeschmack.» Von der Schnapsidee könnte auch der Tourismus profitieren. «Jedes qualitativ hochstehende Gäste-Angebot ist ein Plus für die Region», sagt Sibylle Gerardi von Luzern Tourismus. Der Seeburg-Whisky habe durchaus touristisches Potenzial.

























