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Luzern
30. Dezember 2009 22:45; Akt: 30.12.2009 21:46 Print
Illegale Party für mehr Kulturräume
Auf Facebook rufen alternative Luzerner – unter anderem Mitglieder der Protestgruppe Aktion Freiraum – dazu auf, eine Silvesterparty auf einem «zu erobernden Gelände» zu feiern.
Damit wollen sie den Kampf um ein alternatives Kulturzentrum fortsetzen. «Wir geben uns mit der Stadtentwicklung nicht zufrieden», sagt Sandro Hofstetter, Sprecher der Aktion Freiraum. Gemeint ist vor allem das Ende des Kulturzentrums Boa und dessen Ersatz Südpol in Kriens sowie die bevorstehende Schliessung des Théâtre La Fourmi.
«Wir treffen uns um 21 Uhr zum Apéro beim Reusszopf in Reussbühl», so Hofstetter. Zwei Stunden später wolle man dann zum Gelände weiterziehen, das zuerst noch «erobert» werden soll. Die Luzerner Kantonspolizei hüllt sich in Schweigen. Pressesprecher Richard Huwiler: «Wir nehmen es zur Kenntnis.»
(mgi/20 Minuten)
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Alle 12 Kommentare




























Polizei Luzern
@Susanne Rohrer: Die Luzerner Polizei schreitet sehr oft ein, keine Angst, zu oft sogar :) In dieser homogenen Gesellschaft braucht es alternativen Freiraum!
Kulti
die widerspenstig, unreglementiert, kritisch, aufmüpfig und anarchisch sind. Diese Szenen machen den Nährboden des kulturellen Lebens aus. Für diese kulturelle Grundversorgung hat Luzern eine Verantwortung» (Quelle: Kultur-Standort Luzern, Stadt Luzern 2001). Diese mutigen Worte scheinen aber in Vergessenheit geraten zu sein. Die "aufmüpfige" Kulturszene soll in die Schranken gewiesen werden.
Unmöglich!
Wenn es keine Illegale Menschen (Sans Papier, etc.) gibt, wie kann es dann illegale Partys geben? Wer ginge dann dort hin?