Luzern

24. November 2009 23:15; Akt: 25.11.2009 11:22 Print

Frauenlästerer René Kuhn doppelt nachFrauenlästerer René Kuhn doppelt nach

von Daniela Gigor - Der Luzerner Frauenlästerer schlägt wieder zu: Jetzt rechnet René Kuhn in einem Buch mit den Schweizer «Mannsweibern», Medien und Politikern ab.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Er kann es nicht lassen: Nachdem der ehemalige Stadtluzerner SVP-Präsident René Kuhn im August über «linke, verfilzte Weiber» hergezogen war (20 Minuten berichtete), doppelt er jetzt in seinem ersten Buch «Zurück zur Frau: Weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen» nach. Vor allem an der Emanzipation lässt der Hardliner kein gutes Haar. «Sie hat dazu geführt, dass Frauen weder kochen noch den Haushalt führen können», so Kuhn.

Er selber ist seit sechs Jahren mit einer Russin verheiratet und erklärt im Buch unter anderem, weshalb er Ausländerinnen für die besseren Mütter hält. Doch nicht nur ungepflegte Frauen, sondern auch die Medien bekommen ihr Fett weg. «Wegen meiner Aussagen über linke Frauen lief eine regelrechte Hetzkampagne gegen mich.» Dabei schiesst Kuhn auch scharf gegen ehemalige SVP-Parteikollegen wie den Kantonalpräsidenten und Nationalrat Josef Kunz: «Er nutzte die Medienkampagne, um mich loszuwerden.»

Ein ganzes Kapitel widmet der Neuautor den über tausend Zuschriften, die er nach den Medienberichten erhalten hat. «Sogar ein bekannter TV-Moderator gab mir Recht», so Kuhn. Das Buch erscheint im Januar.

Ihr Meinung

Was ist Ihre Meinung zu Kuhns Äusserungen im Bezug auf Frauen und dazu, dass er nun auch noch ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht? Schreiben Sie Ihren Kommentar im Talkback.

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • daniele, der kochen und waschen kann =) am 08.12.2009 23:42 Report Diesen Beitrag melden

    was ist mit den schweizer frauen?

    ... andererseits darf man auch behaupten, dass viele schweizer frauen partner mit ausländischen wurzeln haben. woran liegt denn das? wir müssen "ueli" nicht fragen, ob er kochen oder waschen kann... es reicht anscheinend schon, wenn er am abend "erschöpft" von der arbeit heimkommt und sich faul auf das sofa legt: "schatz, was gihds höt zom znacht?" anstatt: "schatz, hesch höt loscht ufes dessert? selli öbbis zaubere?"... kein wunder, dass einige mammasöhnchen mit 40 jahren keine frau abbekommen!

  • Walter Morsch am 27.11.2009 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Körnchen Wahrheit...

    ...steckt auch in der Aussage von Herr Kuhn. Wir alle wissen welche Gattung Frauen er anspricht. Doch die Behauptung, dass diese Frauen in der Schweiz in der Überzahl sind, ist Unsinn. Ausserdem ist die Art und Weise wie Kuhn dieses Thema aufgegriffen hat unter jeder Sau.

  • Chef am 26.11.2009 16:44 Report Diesen Beitrag melden

    Super Herr Kuhn!

    Endlich einer der den Nagel auf den Kopf trifft! Die meisten Schweizer Frauen sind echt kaum mehr anzusehen - aber nicht nur die Frauen eben: allgemein fehlt es den meisten an Stil und Geschmack - und vorallem an Anstand - denn das schlampige, ungepflegte Aussehen ist schlichtweg eine Respektlosigkeit den ästhetischen Menschen gegenüber!