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Schmiede LU
08. September 2010 22:57; Akt: 09.09.2010 01:30 Print
Jungfreisinnige attackieren die SVP heftig
von Matthias Giordano - Die JFDP kritisiert den Kurs der städtischen SVP scharf: Die Ja-Parole zur Initiative «Rettet die Schmiede» sei lächerlich.

Maurus Zeier, Präsident JFDP Stadt Luzern, kritisiert die Ja-Parole der Luzerner SVP zur Schmiede. (Bild: ras)
Die Luzerner Jungfreisinnigen (JFDP) machen sich stark für ein Nein zur Initiative «Rettet die Schmiede – Stopp den Abbruchplänen der Stadt Luzern!» und greifen dabei die SVP frontal an. Mit der Ja-Parole, welche die Stadtluzerner Partei beschlossen hat, komme der Schlingerkurs einmal mehr zum Vorschein. «Ihr Kurs ist absolut unglaubwürdig und fast schon blöd», so Maurus Zeier, Präsident der JFDP. Im Stadtparlament würde sich die SVP immer wieder gegen wichtige Investitionen sperren, sei aber bereit, drei Millionen in ein abbruchreifes Gebäude zu investieren. «Das ist lächerlich und riecht für mich nach Wahltaktik», so der 20-Jährige weiter. Die Schmiede habe keine historische Bedeutung und verhindere eine sinnvolle Nutzung einer der letzten attraktiven Bauflächen der Innenstadt.
Die SVP nimmt die Kritik gelassen entgegen: «Das zeigt einmal mehr dass Herr Zeier wenig Ahnung von der Historie unserer Stadt hat», sagt Urs Wollenmann, SVP-Grossstadtrat. Von Wahltaktik könne keine Rede sein. Vielmehr gehe es hier um die Identifikation der Stadt. «Wir wollen keine gesichtslosen Neubauten, die es in jeder anderen Stadt der Erde auch gibt», so Wollenmann. Die Abstimmung am 26. September werde zeigen, auf welcher Seite die Luzerner stehen.

























