Urs W. Studer

30. Dezember 2009 23:04; Akt: 30.12.2009 21:35 Print

«Die Fusion ist ein Erfolg»«Die Fusion ist ein Erfolg»

von Daniela Gigor - Urs W. Studer hält die Fusion von Luzern und Littau für einen Erfolg. Der Stadtpräsident blickt auf 2009 zurück und verrät, dass er 2012 kaum zur Wiederwahl antritt.

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Stadtpräsident Urs W. Studer: «Fusion mit Littau verdoppelt die Stadtfläche.» (Keystone)

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Welche Chancen erhalten Luzern und Littau durch die Fusion?
Die Fläche der Stadt wird fast verdoppelt, obwohl der Bevölkerungszuwachs nur rund einem Viertel der Bewohner «Alt-Luzerns» entspricht. In Littau leben viele junge, erwerbstätige Leute. Die Bevölkerung dort profitiert von unserem Steuersatz, der bei 1,75 Einheiten liegt. Ich glaube, dass die Fusion ein Erfolg ist.

Wo liegen die Herausforderungen?
Nun gilt es, am Ball zu bleiben und den Bewohnern zu beweisen, dass es keinen Verlust bei der Nähe zu Politik und Verwaltung gibt. Ein besonderes Augenmerk werde ich auf die Finanzen werfen. Ich will auf jeden Fall verhindern, 2011 ein über dem Budget liegendes Defizit ausweisen zu müssen.

Welche Gemeinden werden voraussichtlich als nächste und wann mit Luzern fusionieren?
Läuft alles rund, sollte die Fusion mit Adligenswil, Ebikon, Emmen und ­Kriens bis 2016 vollzogen sein.

Werden Sie 2012 wieder als Stapi kandidieren?
Das kann ich mir nur schwer vorstellen.

Was war Ihr grösster Frust 2009?
Der juristische Fehlentscheid der Regierung wegen meines privaten Anrufes an Stadtratskandidat Beat Stocker. Diese Entscheidung hätte vor Bundesgericht nicht standgehalten.

Wo feiern Sie Silvester?
Wir sind bei Freunden in Littau eingeladen.