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Luzern
07. September 2010 22:50; Akt: 07.09.2010 22:26 Print
Sommersaison fiel für Badis ins Wasser
von Matthias Giordano - Das unbeständige Sommerwetter hat den Zentralschweizer Badis die Saison verdorben. Viele klagen über zu wenig Einnahmen.

Wegen schlechten Wetters blieb das Strandbad Lido häufig leer. (mgi)
«Es war ein schlechter Sommer», bringt es Marcel Wiesler, Geschäftsführer des Strandbads Lido, auf den Punkt. Er rechnet mit rund 20 Prozent weniger Eintritten gegenüber einem Durchschnittsjahr. Besonders schlimm sei, dass das Wetter während den Schulferien schlecht war. Dennoch: «Die letzten Juliwochen haben die Saison noch ein bisschen gerettet», so Wiesler.
Auch die Betreiber der frisch renovierten Luzerner Seebadi litten unter dem Regen. Sie bleiben aber positiv: «Unser Glück war, dass die Neueröffnung erst im Juni war. So hatten wir wenigstens keinen Verlust im kalten Frühling», so Bademeister Roman Konrad. Zudem seien deutlich mehr Saisonkarten als üblich verkauft worden. Konrad: «Viele haben wohl aus Gönnergedanken ein Abo gelöst.»
Ein Besucherrekord wird auch beim Strandbad Winkel in Horw nicht erreicht. «Es war ja nur drei Wochen lang heiss. Zum Glück konnten wir den Verlust durch unsere Restauranteinnahmen wettmachen», sagt Inhaberin Sarah Ming.
Das schlechte Wetter machte jedoch nicht nur den Badeanstalten einen Strich durch die Rechnung, sondern auch dem Minigolfplatz Lido. «Die Hälfte der Saison war nichts los. Das kann man nicht so leicht aufholen», bilanziert Inhaberin Emma Thalmann.
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