16. Dezember 2007 22:37; Akt: 16.12.2007 21:46 Print

Aktion Freiraum will Salle Modulable bekämpfenAktion Freiraum will Salle Modulable bekämpfen

Die Demo der Aktion Freiraum am Samstag ist friedlich verlaufen. Doch die Aktivisten versichern: Das war nur der Anfang.

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

«Seit der ersatzlosen Boaschliessung wurde der Kulturkompromiss einseitig gekündigt», sagt Sandro Hofstetter von der Aktion Freiraum. Solange nicht auf die Bedürfnisse der Alternativkultur Rücksicht genommen werde, solle der Bau des geplanten Salle Modulable bekämpft werden.

Dies obwohl die Errichtung von der Rütli-Stiftung finanziert wird. «Die Stadt wird auch dort den Betrieb und die etablierte Kunst finanziell unterstützen», so Hofstetter. Unglücklich sind die Aktivisten auch über den im Bau stehenden Kulturwerkplatz Luzern-Süd. «Wir haben jetzt klargemacht, dass dies kein Ersatz für die Boa ist», sagt Hofstetter weiter.

Nachdem die unbewilligte Demonstration vom 1. Dezember durch einen harten Polizeieinsatz beendet wurde, ist das bewilligte Strassenfest vom letzten Samstagabend friedlich und ohne Sachbeschädigungen verlaufen. Doch für Hofstetter ist klar: «Das Strassenfest war nur ein Startschuss für Veränderungen.» Alle Interessengruppen des kulturellen Frei- und Wohnraums würden noch in dieser Woche das weitere Vorgehen besprechen.

Daniela Gigor