Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Luzern
20. April 2009 22:34; Akt: 21.04.2009 00:31 Print
FCL-Chaoten kommen an den Pranger
von Guy Studer - Die Chaoten vom Cupspiel FCL – Sion müssen mit harten Strafen rechnen: Der Klub will Schuldige büssen, die Polizei stellt ihre Bilder ins Internet.
«Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Bilder auszuwerten», sagte Beat Hensler, Kommandant der Kapo Luzern, gestern an einer Medienkonferenz auf der Allmend. Viele Chaoten habe man bereits identifizieren können. Bei denen, die bisher nicht ausfindig gemacht werden konnten, soll eine effiziente Methode Abhilfe schaffen: Wie bereits 2007 will die Kapo Bilder der Randalierer ins Internet stellen. «Diese Praxis ist äusserst erfolgreich – 2007 meldeten sich die meisten gleich selber», so Hensler. Eine Gnadenfrist bleibt den Krawallbrüdern aber noch: «Wir geben ihnen bis morgen um 18 Uhr Zeit, sich zu melden», so Hensler. Wer nicht öffentlich am Pranger stehen will, kann sich nun per Telefon unter der Nummer 041 248 81 17 melden.
Vor dem erneuten Treffen Luzern – Sion bringen Stadionarbeiter Stacheldraht ums Spielfeld an.(Bild: Keystone)
FCL-Präsident Walter Stierli will die Chaoten ebenfalls hart anpacken: «Wir wollen ein Exempel statuieren.» Konkret könne das heissen, die Verbandsbusse auf die Schuldigen abzuwälzen. Ausserdem sollen diese zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert werden. Für das morgige Spiel werden zudem neue Sicherheitsmassnahmen getroffen.

























