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Luzern
01. März 2010 23:12; Akt: 01.03.2010 22:44 Print
Jugendliche: Besser Schutz vor Brutalo-Einflüssen
Die Luzerner Regierung setzt sich für ein schweizweites Teilverbot des Kampfsports Mixed Martial Arts (MMA) ein. Dies hält ein Luzerner MMA-Pionier für kontraproduktiv.

Vorstösse gegen Killergames und gegen den Kampfsport Mixed Martial Arts: Die Luzerner Regierung unterstützt beide. (Games Press)
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Jugendgewalt
«Wenn Jugendliche diese brutalen Szenen im Fernseher sehen, lädt dies zur Nachahmung auf der Strasse ein», sagt Andreas Hofer von den Grünen, der mit einem Vorstoss die Diskussion in Gang brachte. MMA verbindet verschiedene Kampfsportarten. Erlaubt ist fast alles – man darf den Gegner auch noch traktieren, wenn er bereits am Boden liegt.
Hofer: «Die Ausübung von MMA sollte für Minderjährige untersagt werden.» Zudem sollen künftig öffentliche Veranstaltungen verboten oder mit Altersbeschränkungen für Zuschauer belegt werden.
Rafael Perlungher, Luzerner MMA-Kämpfer und Betreiber der Yogaka-Kampfsportschule in Root, findet diese Idee unsinnig: «Ohne beaufsichtigte Veranstaltungen werden bestimmt illegale Kämpfe in Kellern aufkommen», prophezeit er. Gegen eine Altersbeschränkung hätte er aber nichts einzuwenden.
In einem weiteren Vorstoss möchte SP-Kantonsrätin Jacqueline Mennel Kaeslin den sogenannten Killergames an den Kragen. Sie fordert für solche ein gänzliches Herstellungs-, Werbe-, Import-, Verkaufs- und Weitergabeverbot.
Die Luzerner Regierung unterstützt beide Vorstösse und will nun mit einer Standesinitiative an den Bund gelangen.
matthias giordano
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Alle 36 Kommentare




























Meine Meinung
Vergewaltiger kommen nach 2 Jahren guter Führung auf die Strasse, wieso packen unsere Politiker die Probleme nicht dort an wo sie wirklich bestehen? Es ist lächerlich einen Sport zu verbieten den beide Parteien freiwillig ausüben. Die Leute, die es stört, werden sicherlich nicht gezwungen, um sich so einen Kampf anzusehen. Liebe Politiker wenn Ihr Menschen einen international anerkannten Sport verbietet, dann wird er illegal ausgeübt. Diesen Sport zu verbieten, macht in doch erst richtig attraktiv! Mann erhöht somit die Gewalt auf unseren Strassen, dies wäre doch ein fahrlässiger Entscheid.
Die Wahlbeteiligung wird steigen
Ich muss mich leider schämen, da ich mit 31 Jahren noch nie abstimmen und wählen gegangen bin. Leider konnte ich mich nie entscheiden, da die meisten Parteien Vor- und Nachteile haben. Nun ist für mich aus vielen der genannten Gründen endlich klar das ich nicht SP oder die Grünen wählen werde, sondern eher FDP, SVP oder wen auch immer.
MMA
ich mache selber mma und ich fühl mich nochem trainig selber viel weniger aggresiv als vorem trainig ech weiss ned was do de seich sell
Testosteronüberschuss oder was?
Allein ihre Sprachführung bezeugt eher das Gegenteil, denn Sie behaupten nach dem Sport weniger aggressiv zu sein. Da ich mit hochrangigen Kungfusportler befreundet bin und diese geistig reif und gefestigt sind, weiss ich genau das bei den Sportveranstaltungen Blut unerwünscht ist. Das ist nach alten Regeln ein Missbrauch dieser Sportarten. Blut und Gewalt ist weder für die Erwachsenen erbaulich und schon gar nicht für Kinderaugen geeignet. Aber vielleicht werden solche Typen künftig gebraucht, wer weiss für was! Auch auf andere Weise kann man sich abreagieren.