Luzern

18. Juli 2010 22:57; Akt: 19.07.2010 11:25 Print

Velofahrer bangen um ihre SicherheitVelofahrer bangen um ihre Sicherheit

von Lena Berger - Die Bauarbeiten am Schweizerhofquai sind abgeschlossen. Nicht allesind zufrieden mit dem Ergebnis: Velofahrer ärgern sich über Sicherheitslücken.

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Wann immer es das Wetter erlaubt, fährt Dominik Thali mit dem Velo zur Arbeit. Ein Dorn im Auge ist ihm dabei die Strecke am Schweizerhofquai. «Die Velostreifen gehen in die Bushaltestellen über – wer den Bus also überholen will, kommt zwangsläufig dem nachfolgenden Auto in die Quere», ärgert sich der Hochdorfer. Er findet es «bedauerlich», dass die Sanierung für Velofahrer nicht mal in einer Richtung eine sichere Verbindung gebracht habe: «Die Stadt hat es wieder verpasst, die Velofahrer zu schützen.»

Thali ist nicht der Einzige, der mit der Situation unzufrieden ist. Auch Pro Velo Luzern kritisiert den frisch sanierten Quai. «Dass der Veloweg erhöht wurde und neu den Bäumen entlang führt, ist nicht ideal», findet Vorstandsmitglied Thomas Scherer. Auf einer Strecke von 150 Metern habe man zwar ein «subjektiv grösseres Sicherheitsgefühl», aber wer stadtauswärts Richtung Zürichstrasse die Spur wechsle, müsse die Strasse in der ganzen Breite überqueren. An der viel befahrenen Kreuzung vor der Hofkirche sei das ein «echt gefährliches Unterfangen». Architekt und Mitentwickler des Projekts Alois Arquint versteht das Problem, sieht aber auch Vorteile: «Dafür sind die Fussgänger am Quai nun besser vor Velofahrern geschützt.»


Wie sind Sie mit der Renovation und dem neuen Veloweg am Schweizerhofquai zufrieden?

Jürg Voskeck (35), Luzern
«Für Velofahrer ist die neue Route gewöhnungsbedürftig. Im Notfall geht man dann eben über den Fussgängerstreifen.»

Marcel Casutt (37), Luzern
«Ich weiss gar nicht, wie ich jetzt genau fahren muss. Für Velofahrer ist es bis jetzt nicht sicherer geworden.»

Jan Folkers (26), Ruswil
«Es ist nirgends angezeigt, wie und wo man genau durchfahren soll. Wirklich gelöst ist das Ganze hier noch nicht.»

Gloria Furrer (19), Luzern
«Ich finde den Quai nun besser, weil man als Fussgänger mehr Platz hat. Die zweite Baumreihe fehlt aber noch.»

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  • Hansfranz am 21.07.2010 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Gehts noch?

    Jedem, der hier über die Velofahrer motzt, soll mal mit dem Velo (wenn möglich nicht jetzt im Sommer bei wenig Verkehr) vom Maihof an den Bahnhof fahren. Schlossberg: Man wird von rechtsabbiegenden Autos übersehen, Radstreien fehlt! Zürichstrasse: Kein Radstreifen, bei Stau kein vorbeikommen ausser auf Trottoir. Löwenplatz/Alpenstrasse: Velostreifen hört plötzlich auf, 3 Spuren, Velo hat kein Platz. Schweizerhofquai: Rechtsabbieger ins Parkhaus, Cars biegen in den Schwanenplatz ab, Busse in die Busbucht, kein Vorbeikommen. Seebrücke: Um zum Bahnhof zu kommen 2 mal linksabbiegen. Viel Spass!

    • Rumpelstilz am 22.07.2010 10:12 Report Diesen Beitrag melden

      Hansfranz

      Wie ich schon mal Erwähnt habe wenn bei einem Auto der Blinker gestellt wird Rechts oder Links dann Bremse ich und lasse ihn Abzweigen,und zwänge mich nicht noch durch.Das selbe gilt bei mir wen ein Fahrradfahrer mir ein Handzeichen gibt dann lasse ich ihn auch Abzweigen sehen sie Mann muss sich eigentlich nur Verständigen und sich an die Verkehresgesetze halten,das heißt auch bei rot anhalten und nicht einfach weiterfahren dann haben alle ein problem weniger und man nervt sich nicht gegenseitig.

    einklappen einklappen
  • alex am 20.07.2010 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    velofahrer

    die Velofahrer 70% passen sich nicht den vorschriften an, sie fahren kreuz und quer rotlicht wird ignorriert!!! und wenns kracht ist der autofahrer schuld.die polizei soll sie besser kontrollieren und bussen verteilen.

  • Steve am 19.07.2010 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    neue Ampel

    Richtung Luzernerhof der Fussgängerstreifen nach dem Bus ist ganz toll. Wenn ein Bus dort steht sieht man überhaupt nichts und wenn dort ein Fussgäner rausläuft bei Rot, gibts ihn wohl nicht mehr. Super Planung, ganz tolle Leistung wiedermal.