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Schwyz
08. Februar 2010 22:24; Akt: 08.02.2010 22:25 Print
Abschuss von fünf Gänsesägern genehmigt
Der Gänsesäger steht unter Verdacht, für den Rückgang der Seeforellenbestände in Schwyzer Gewässern mitverantwortlich zu sein.
Der Gänsesäger soll für die rückläufigen Bestände der Seeforellen verantwortlich sein.(Bild: Keystone)
Um herauszufinden, ob sich diese Wasservögel tatsächlich vorwiegend von jungen Seeforellen ernähren, dürfen nun maximal fünf abgeschossen werden. Gänsesäger sind bundesrechtlich zwar geschützt. Die Kantone können aber Massnahmen gegen geschützte Tiere anordnen, die erheblichen Schaden anrichten. So genehmigte die Schwyzer Regierung den Abschuss von maximal fünf Gänsesägern zu Untersuchungszwecken, wie die Staatskanzlei mitteilte. Obwohl die Fischzucht seit Jahren Seeforellen aussetzt, seien die Bestände in «besorgniserregendem» Mass zurückgegangen, heisst es weiter.
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