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Andermatt UR
27. Januar 2012 14:54; Akt: 27.01.2012 15:24 Print
Skifahrer stirbt in Schneebrett
Im Andermatter Skigebiet Gemsstock ist ein deutscher Skifahrer ums Leben gekommen. Der 38-Jährige war mit seiner Frau abseits der Pisten unterwegs, als ihn eine Lawine erfasste und in ein Bachtobel riss.
In Andermatt ist am Freitagmorgen ein deutscher Skifahrer in einem Schneebrett zu Tode gekommen. Das 50 Meter breite Schneebrett hatte sich am Gemsstock auf einer Höhe von rund 1900 Metern spontan gelöst, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte.
Infografik Aktuelles Lawinen-BulletinDer weisse TodDer 38-jährige Bayer befand sich mit seiner Frau etwa 200 Meter unterhalb der Anrissstelle. Er wurde von der Schneemasse mitgerissen und stürzte in ein Bachtobel. Sein Frau blieb unverletzt und konnte Alarm schlagen.
Das Ehepaar, das über eine sehr gute Ausrüstung verfügte und mit Suchgeräten und Luftkissen-Rucksäcken ausgerüstet war, hielt sich ausserhalb der gesicherten und markierten Piste auf.
Die Bergung des Lawinenopfers aus dem unzugänglichen Tobel war schwierig. Die Bergungsmannschaft habe vom Helikopter aus am Seile hängend den Verschütteten aus dem harten Schnee graben müssen, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung.
Im Einsatz standen Mitglieder des Pistendienstes, des Schweizer Alpen-Clubs und der Rega.
(sda)
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Alle 11 Kommentare






























Ganz so einfach ist das nicht!
Liebe andere Kommentatoren, der besagte Freerider war ein sehr erfahrener, ausgebildeter Skilehrer mit Lawinenausbildung. Er ist sicherlich nicht ganz blauäugig in einen Gefahrenhang gefahren! An Eurer Stelle würde ich erst mal die Details genauer anschauen, bevor ich mir ein Urteil bilde. Aber ich weiß, dass sich das was Ihr schreibt alles sehr griffig anhört.
Nicht immer zuerst der Mensch, sondern
oftmals sind es mehrere Faktioren, die zu so einem Unglück führen. Die Kommentare sind Schwachsinn, da keiner die Personen kennt und nur nach dem Zeitungsartikel zu urteilen entbehrt meiner Meinung nach jeglicher Kompetenz. Leider hat es hier jemanden getroffen, der wohl um Gefahren weiß und selbst ein Retter -jetzt leider- war. Ich schreibe dies, da ich selbst bei den Rettern bin und mich immer die Verurteilungen stören, die nur einseitig abgegeben werden. Nichts gegen Pressefreiheit, aber die Ursachen und Gründe sind vielfältig. Oft ist der Mensch nur das leidtragende Glied dabei.
Ahnungslose und herzlose Kommentare
Lawinelagebericht mäßige Lawinengefahr 2, Hangrichtung West und wahrscheinlich noch nicht mal selber die Lawine ausgelöst - dazu noch gute Ausrüstung und langjährige Erfahrung. Wie kommen die Theoritker dazu ein Urteil zu fällen? Als ob es jemanden recht geschehen könnte zu sterben! Solche Häme ist unglaublich verachtend und hier wird ihnen auch noch ein Forum gegeben. Schwach. Mein Mitgefühl gilt der Ehefrau.