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Schluhaus Moosmatt (LU)
22. Dezember 2009 22:42; Akt: 22.12.2009 22:52 Print
20 Minuten jonglieren als Hausaufgabe
von Clarissa Rohrbach - Im Schulhaus Moosmatt gibts bald für 16 Klassen Jonglier-Hausaufgaben: Lehrer wollen so die Bewegung fördern. Und Krankenkassen sollen Beiträge spenden.

Die Schüler der Klasse 6b im Schulhaus Moosmatt erhalten bald Jonglier-Hausaufgaben. (cla)
Schüler und Lehrer des Schulhauses Moosmatt wollen sich mit Jonglieren fit halten. Im Rahmen des Projekts «Jonglieren – du, ich, wir alle!!!» sollen die Kinder ab der Fasnacht täglich 20 Minuten Jonglier-Hausaufgaben machen. «Sie profitieren nicht nur körperlich, auch die Konzentrationsfähigkeit wird gestärkt», sagt Initiant Martin Graber (27), der im Moosmatt Koordinations-Stunden gibt. «Mit den Hausaufgaben und den 45 Minuten Bewegungsunterricht kommen die Schüler sogar auf mehr als die vom Bund empfohlenen 60 Minuten Bewegung pro Tag.»
Bewegungstherapeutin Heidi Odermatt findet nur lobende Worte: «Jonglieren verbindet die beiden Hirnhälften.» Bei den Kindern kommt die Idee gut an. «Es macht Spass», sagt Gemma Puente (12) aus der Klasse 6b. Laut Schulleiter Armin Brunner ist das Ziel, dass die Kinder auch in der Freizeit jonglieren. Die Materialkosten liegen bei 400 bis 500 Franken pro Klasse. «Wir haben Krankenkassen angefragt, ob sie uns unterstützen», so Brunner. Die CSS will die Anfrage prüfen; die Concordia lehnt ab: «Wir begrüssen ein solches Projekt, können es aber nicht finanziell unterstützen», so Pressesprecher Mark Glutz.
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Alle 8 Kommentare






























Harmos
@Linda Hinterseher: Was hat das Jonglierprojekt mit Harmos zu tun? Ich finde solche Projekte sehr unterstützenswert. Folgende Punkte fallen mir positiv auf: - Bewegung - Koordinationsübung - als kurze Pause während oder zwischen Unterrichtsstunden kann jongliert werden - steigert Konzentration - als Hausaufgabe ideal --> macht Spass, fördert obige Punkte und animiert vielleicht zum ähnliche Sachen in der Freizeit machen. Anstatt Fernsehen oder Computerspiele.
Bewegung ist wichtig
Schön, dass sich die Schule an den gesellschaftlichen Wandel anpasst und Bewegung zu einem zentralen Thema macht!!!
Pädagogisch wertvoll ?
Die Lehrer müssen doch auch einmal entspannen. Das lernen sie in einem 4 wöchigen Umschulungskurs a) im Zirkus, b) auf der Gemeinde (Finanzen und Bürger jonglieren). Frohe Festtage!