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28. Juni 2006 22:59; Akt: 28.06.2006 22:31 Print
Arschbomber: Künftig mit Innerschweizern?
Die Schweiz ist Weltmeister im Arschbombenspringen. Doch das Nati-Team ist klein und die Zentralschweiz gar nicht vertreten. Das soll sich nun ändern.
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Arschbomber
«Ich glaube nicht, dass die Innerschweizer Memmen sind und darum noch keinen Arschbomber im Nati-Team haben», sagt Daniel Kiener, Country Manager für die Schweizer Splashdiving-Szene. «Es ist gerade umgekehrt, je mehr Berge es hat, desto verrückter sind die Leute», ergänzt der 23-jährige Freestyle-Arschbomber.
Paradesprung von Arschbomben-Weltmeister Simon Gfeller.
Ob verrückt oder nicht, Trainingsmöglichkeiten gibt es in der Innerschweiz kaum. Um waghalsige Sprünge mit möglichst grossem Spritzeffekt zu üben, braucht es einen hohen Sprungturm. Doch ein solcher fehlt in der Innerschweiz: Im Lido Luzern steht ein 6,5-Meter-Turm, in Emmenbrücke ein Fünfmeterturm, und in Sempach ist das Sprungbrett nur gerade drei Meter über Wasser.
An den Wettkämpfen wird jedoch aus zehn Metern Höhe gesprungen. Doch Kiener sieht kein Hindernis: «Für das Training genügt ein Fünfmeter-Turm.» So hofft der Berner, dass er am Casting am 8. Juli in Thun auch Innerschweizer begrüssen darf, und fügt an: «Wer weiss, vielleicht kommt der nächste Weltmeister ja aus Luzern.»
David Huber

























