Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Justizkrimi
29. Januar 2012 20:19; Akt: 29.01.2012 20:26 Print
Noch mehr Strafanzeigen eingereicht
von Daniela Gigor - Der Justizdirektor Peter Reuteler hat gegen weitere Angestellte des Schwyzer Kantonsgerichts Strafanzeige eingereicht. Dessen Präsident droht seinerseits mit einer Strafanzeige.

Ziegler (l.) droht nun ebenfalls mit einer Anzeige gegen Reuteler. Fotos: key
«Ich habe auch gegen weitere Mitarbeiter des Kantonsgerichts sowie vom Kantonsgericht eingesetzte Mandatsträger Strafanzeige eingereicht», bestätigte der Schwyzer Justizdirektor Peter Reuteler gestern eine Anfrage von 20 Minuten. Bisher war nur bekannt, dass er gegen den Kantonsgerichtspräsidenten Martin Ziegler Strafanzeige eingereicht hatte (20 Minuten berichtete). Reuteler begründete seine Anzeigen damit, dass er begründete Anhaltspunkte für den Tatbestand des Amtsmissbrauchs habe. «Ich bin von Gesetzes wegen verpflichtet, Anzeige zu erstatten, sonst mache ich mich strafbar», sagt Reuteler. Mit dem vom Kantonsgericht eingesetzten Mandatsträger dürfte Reuteler demnach auch den ausserordentlichen Staatsanwalt René Räber aus Küssnacht angezeigt haben.
Während immer neue Einzelheiten um den Schwyzer Justizskandal an die Öffentlichkeit gelangen, drohte Martin Ziegler mit einer Strafanzeige gegen Reuteler, wie die «NZZ am Sonntag» berichtete. Ziegler weist die Vorwürfe zurück, er habe illegal Telefondaten beschafft.
Reuteler hat die Drohung zur Kenntnis genommen, möchte diese momentan aber nicht kommentieren.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.































nicht etwa der Steuerzahler
Wer bezahlt die grossen Leerläufe