Dank Luzerner Tüftler

20. Oktober 2011 22:59; Akt: 20.10.2011 23:51 Print

Gewässerschutz per HightechGewässerschutz per Hightech

von Marcel Habegger - Gewässer sind oft durch Schwermetalle und Öl verschmutzt. Die Hochschule Luzern hat zwei Roboter mitentwickelt, die die Überwachung der Flüsse und Meere vereinfachen.

storybild

Der HydroNet-Roboter überwacht die Wasserqualität. (Foto: HydroNet Project)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Gerade jetzt, da sich in Neuseeland eine neue Ölkatastrophe anbahnt, ist das Thema Wasserqualität aktueller denn je. Die Hochschule Luzern hat nun für den Kampf gegen die Wasserverschmutzung gemeinsam mit anderen europäischen Hochschulen zwei Roboter-Katamarane entwickelt. «Die ­HydroNet-Roboter nehmen nicht nur selbstständig Wasserproben, sondern können diese auf dem eingebauten Labor auch gleich auswerten», erklärt Peter Sollberger, Projektleiter und Dozent für Informatik an der Hochschule Luzern in Horw. Der schwimmende Roboter kann Wasser auf Verunreinigungen durch Öl, Quecksilber oder andere Schwermetalle untersuchen.

Die Hochschule Luzern ist beim Drei-Millionen-Projekt für den Datentransfer ans Land zuständig. «Durch die Wasserreflexionen wurde die Sendequalität zu Beginn beeinträchtigt und die Daten konnten keine weite Distanzen zurücklegen», erklärt Sollberger. Um die Strecke bis ans Land zu verkürzen, werden die Signale nun über den zweiten Roboter oder zuvor gesetzte Bojen weitergeleitet.

Bisher gibt es von HydroNet zwei Prototypen. Das Ziel ist aber, ein kommerzielles Produkt zu entwickeln. «So könnte bei einer akuten Verschmutzungsgefahr eine ganze Flotte eingesetzt werden, um Rettungsarbeiten gezielter planen zu können», so Sollberger.

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.