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Weggis
08. Februar 2012 22:50; Akt: 08.02.2012 22:04 Print
Widerstand gegen private Asylunterkünfte
von Markus Fehlmann - Wer Asylanten eine Unterkunft bereitstellt, erhält dafür vom Kanton einen Betrag von bis zu 350 Franken pro Person und Monat. In Weggis regt sich bereits Widerstand gegen solche Privatunterkünfte.

Roger Riwar (3. v. r.) mit Weggiser Dorfbewohnern.
Nach dem Verzicht auf das geplante Asylzentrum im Gruppenhaus Mark & Bein sucht die Caritas im Auftrag des Kantons auch in Weggis nach privatem Wohnraum für die Unterbringung von Asylbewerbern. Gemäss einem auf der Gemeinde-Website publizierten Merkblatt gibt es pro einquartierte Person und Monat maximal 350 Franken. Darin eingerechnet sind die Nebenkosten. Gemäss Daniel Wicki, Leiter Soziales und Arbeit beim Gesundheits- und Sozialdepartement, können sich Privatpersonen an der Unterbringung jedoch kaum bereichern. «Wir bezahlen nicht höhere Mieten als marktüblich. Wir haben auch schon zu hohe Offerten abgelehnt.»
Derweil hat das Komitee «Ohne uns!» am Mittwoch bereits Widerstand gegen die Privatunterkünfte in Weggis angekündigt: «Wir lehnen solche Unterkünfte kategorisch ab und werden mit den betroffenen Nachbarn Kontakt aufnehmen», so SVP-Vizepräsident und Komiteemitglied Roger Riwar. Für Gemeindepräsident Kaspar Widmer hingegen ist klar: «Es wird sowieso eine Zuteilung von Asylsuchenden durch den Kanton an die Gemeinden geben. Diesem Schritt kommen wir jetzt zuvor.»
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Alle 4 Kommentare






























Gute idee......
....und ich nehme an dass alle Caritas und Weggis Gemeinde Mitglieder haben mindestens ein Asylbewerber als Feriengast bei ihnen zu Hause??
Asylanten wie Atomkraftwerke...
... keiner will sie in seiner Nähe.... Unglaublich diese Sturheit, die Leute sind nun mal hier (das sie kommen, kann weder SP noch SVP verhindern) und müssen bis zum hoffentlich raschen Entscheid untergebracht werden... 350 Meter von mir zu Hause ist auch eine Asylunterkunft geplant: und jetzt? soll ich mich den ganzen Tag bemitleiden wie schlecht mich das Schicksal getroffen hat???
Arm vs. Asylant
Die 350.- monatlich, könnte auch ein Obdachloser oder eine allein erziehende Mutter gut gebrauchen. Oder sind diese Menschen weniger wert als Wirtschaftsflüchtlinge?