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07. Februar 2008 14:17; Akt: 07.02.2008 16:37 Print
«Neandertaler»- Muslime: Sofortiger Rücktritt gefordert
Martin Bürlimann, Zürcher Gemeinderat der SVP, bezeichnete die Wiler Muslime als «gewalttätige, stupide Neandertaler». Nun sieht er sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Die SVP will ihn nicht zur Rechenschaft ziehen.
Martin Bürlimann hatte gestern in einem Blogeintrag die Wiler Muslime als «gewalttätige, stupide Neandertaler» bezeichnet. Dies, weil sie verhindert haben, dass die Fasnachtsgesellschaft im Rahmen eines traditionellen Umzugs unter anderem ein Papp-Minarett verbrannte.
Auf Anfrage sagte Bürlimann, diese Leute sollen «in ihre Höhlen nach Afghanistan zurückkehren», da sei es doch am schönsten.
Nun fordert die linke Ratshälfte des Zürcher Gemeinderates Bürlimann auf, zu demissionieren. «Wir sind uns einiges gewohnt vom Stil der SVP. Aber diese Art und Weise geht ins Bodenlose und ist eines Gemeinderates unwürdig. Bürlimann soll sofort von seinem Amt zurücktreten», sagt SP-Fraktionspräsidentin Judith Bucher.
SVP ahndet die Entgleisungen nicht
Die SVP ihrerseits reagiert nicht auf die verbalen Entgleisungen ihres Gemeinderates. Laut Rolf André Siegenthaler, Präsident der Stadtzürcher SVP, hat Bürlimann keine Konsequenzen zu gewärtigen. «Er hat diese Aussagen nicht im Auftrag der Partei gemacht und vertritt auch nicht die Meinung der SVP. Als Präsident kann ich deshalb keine Stellung dazu nehmen», sagt Siegenthaler.
Bürlimann macht Rückzieher
Bürlimann selbst versucht nun seine Statements betreffend die Muslime zu relativieren. Nun rät er gegenüber 20minuten.ch nur noch «diesen Leuten, die mit Selbstmordanschlägen gedroht haben», zur Rückkehr in die Höhlen. Ob den Wiler Fasnächtlern jemand mit Anschlägen gedroht hat, wenn sie mit dem «Nörgeli» ein Papp-Minarett verbrennen, ist nicht bekannt. «Sollten sich gemässigte Muslime durch meine Aussage verletzt fühlen, möchte ich mich entschuldigen», sagt Bürlimann.
«Unter dem vernünftigen Niveau
Inakzeptabel sind die Äusserungen Bürlimanns für Walter Angst. Angst, Gemeinderat der Alternativen Liste und von Bürlimann öffentlich auch schon als «linkes A*****» bezeichnet, fordert ebenfalls den Rücktritt von Bürlimann: «Es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Kaderpolitik der SVP zu wünschen übrig lässt. Aber mit solchen Leuten möchte ich wirklich nicht im gleichen Rat sitzen.»
Die Ostschweizer Muslime verurteilen die Äusserungen Bürlimanns. Hisham Maizar, Präsident des «Dachverbands Islamische Gemeinschaften in der Ostschweiz»: «Das ist unter dem Niveau einer vernünftigen Auseinandersetzung. Bürlimanns Tiraden diffamieren unter dem Schutzmantel der Meinungsäusserungsfreiheit alle friedlichen und pflichtbewussten Muslime in der Schweiz.»
Dass Bürlimann eine Sozialhilfebetrügerin als «Museltante» bezeichnet (siehe Bild oben) und auch sonst gegen Schweizer Moslems hetzt, will Maizar nicht kommentieren.
Maurice Thiriet, 20minuten.ch
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WAS HAT SICH ANPASSEN MIT DER RELIGION ZU TUN. KANN ICH NICHT IN DER SCHWEIZ LEBEN UND TROZDEM MEINE RELIGION BEHALTEN?
SVP
Wenn ich das Verhalten meines Chef's betrachte, der gegen jegliche Ausländer ist und diese gerne schwarz beschäftigt um jegliche Sozialkosten zu sparen - Mitglied der SVP und für diese sogar kandidierte - da frage ich mich, ob es sich um eine Volkspartei oder eine Volksbetrugspartei handelt.
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