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Allan Guggenbühl

«Viele 16-Jährige sind heute keine Kinder mehr»

von Alexandra Roder

Blowjob fürs Kino-Ticket, Sex fürs Designer-Täschli? Der Jugendpsychologe Allan Guggenbühl im Gespräch über Labelsex.

Allan Guggenbühl, Kinder- und Jugendpsychotherapeut.
Allan Guggenbühl, Kinder- und Jugendpsychotherapeut. (Bild: Keystone)

Ist der Druck für junge Frauen, Markenkleider zu tragen, tatsächlich so gross, dass sie sich für Geld prostituieren?

Allan Guggenbühl: Wer konsumiert, wird heute als erwachsene Person wahrgenommen. Kaufen können ist also sehr wichtig für Jugendliche. Wenn sich ein Mädchen prostituiert, sind die Ursachen jedoch komplexer. Neben der materiellen Entschädigung und Milieuproblemen geht es um Experimentierfreudigkeit und um Beachtung.

Welche Rolle spielt bei dieser Entwicklung die ständige Verfügbarkeit von Pornografie?

Allan Guggenbühl: Jugendliche werden heute über die Pornografie in die Sexualität eingeführt. Ihre ersten Fantasien drehen sich nicht mehr um Zungenküsse, sondern um Oral- und Gruppensex. Die Pornografie hat die Sexualität enttabuisiert.

Welches Bild haben Jugendliche von Prostitu­tion?

Allan Guggenbühl: Prostitution findet auch unter Gleichaltrigen statt. Kürzlich ging ein 14-jähriges Mädchen mit dem 14-jährigen Kollegen ihres Freundes ins Kino. Sie hatte kein Geld. Also bot er ihr an, das Ticket zu bezahlen: gegen einen Blowjob. Sie fands o. k. Nachher gabs Ärger mit dem Freund.

Der Kinderschutz Schweiz fordert, Prostitu­tion dürfe erst ab 18 statt ab 16 legal sein.

Allan Guggenbühl: Das ist realitätsfremd. Viele 16-Jährige sind heute keine Kinder mehr, sondern viel erwachsener und als weibliche Wesen sehr präsent.

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Übel
Herr Guggenbühls Aussagen sind eine klare Aufforderung zur Kinder-/ Jugendprostitution.Er ermuntert so unsere biederen Schweizer Männlein ihren Trieben freien Lauf zu lassen(und das tun sie auch!).Denn Herr Bünzli kann nun sagen:Ja, das ist heutzutage normal +und fühlt sich gleich noch sozial (Geld)
von: Helen   am: 28.10.2008 22:35

Hauptsache Guggenbühl bleibt im Gespräch
Herr Guggenbühl und seines gleichen machen nur eines alles so steuern, dass diesen "Therapeuten" die Arbeit bis zur Rente nicht ausgeht !! Diesen Menschen mit all seinem Gelabber habe und werde ich nie ernst nehmen !!
von: frank hauser   am: 28.10.2008 20:39

überflüssige Diskussion
als ich 16 war gab es das auch, damals wurde man mit dem Auto in den Ausgang gefahren und bedankt hat man sich mit einem Blow-Job, heute bin ich 29 und muss zugeben das ich eine Autofahrt nicht mehr mit einem Blow-Job bedanken würde, aber für eine echte Gucci Tasche oder Brust-OP würde ich noch vieles mehr machen nur bin ich mit 29 leider nicht mehr so interessant für die Herren.
von: Tanja Kramer, Egg   am: 28.10.2008 19:17

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