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Zürcher Polizei-Vorsteherin
28. August 2008 11:56; Akt: 28.08.2008 22:42 Print
Botéllon-Teilnehmer sind «im Hirn krank»
Die Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer hat in einem Radio-Interview die Teilnehmer des geplanten Botéllon auf der Blatterwiese aufs Schärfste verurteilt. Hören Sie selbst.
Wer am Freitag am Zürcher Botellón teilnehme, sei «im Hirn krank», sagte Esther Maurer (SP) in einem Interview mit dem Privatsender Radio 1 wörtlich. Die Stadtregierung habe nur auf ein Verbot verzichtet, weil dieses bei den vielen Teilnehmern, die am Botellón erwartet werden, nicht durchsetzbar wäre.
Maurer relativierte die Äusserung später. Sie habe nicht pathologisieren wollen, sondern eigentlich den Ausdruck «hirnverbrannt» gemeint, erklärte der Sprecher der Stadträtin am Abend.
Des weiteren verglich Maurer die Jugendlichen, die am Botellón teilnehmen wollen mit den Drogenabhängigen am Platzspitz in den 90er Jahren. Man ginge aus einem naiven Gefühl der Zusammengehörigkeit dorthin, ohne das Elend zu sehen das dahinterstünde.
Zudem sei sie der Auffassung, dass Personen auch bei einem Risiko-Anlass wie dem Botellón Anrecht auf eine medizinische Betreuung hätten, wie Maurer weiter erklärte.
(Quelle: Radio 1)

























