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Zürich fragt nach
05. Oktober 2011 22:55; Akt: 06.10.2011 00:43 Print
Facebook-Offensive gegen Krawall-Brüder
von Roman Hodel - Nach der illegalen Party am Bellevue und den Krawallen will der Stadtrat von den Jungen wissen, wo der Schuh drückt. Ideen und Wünsche sollen auf Facebook deponiert werden.
Ausschreitungen rund um den Hauptbahnhof am 18. September.
Eine illegale Party am Bellevue, die in Krawallen ausartete und Ausschreitungen am Central sorgten Mitte September landesweit für Schlagzeilen. Im Rahmen der angekündigten Party-Strategie will der Zürcher Stadtrat von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nun direkt wissen, wo der Schuh drückt – und zwar ab sofort bis am 26. Oktober via Facebook. «Wir erhoffen uns Hinweise darauf, was Jugendlichen fehlt und was sie wollen», sagt Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne).
Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne).
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Ausschreitungen rund um den Hauptbahnhof ZürichIllegale Party artet beim Bellevue aus
Auf Facebook stellt der Stadtrat Fragen wie «Was nervt dich am meisten im Ausgang?» oder «Wie könnte die Polizei ihr Verhalten verbessern, ohne die polizeilichen Aufgaben zu vernachlässigen?». Der Stadtrat prüft laut Leupi jeden Eintrag auf verwertbare Ideen. Er sagt: «Vielleicht gibts irgendwo in der Stadt einen Ort, wo freie Partys möglich sind, und vielleicht muss man die Regel, ab wann die Polizei einschreiten soll, genauer prüfen.»
Dass jene Jugendlichen, die am Bellevue randalierten, sich kaum auf Facebook äussern werden, ist Leupi klar. «Wir hoffen, dass es dank dem Dialog keine solchen Partys mehr geben wird, in deren Schatten sich Gewaltsuchende austoben können», sagt er. «Krawalle sind keine Lösung und werden nicht toleriert.»
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Alle 15 Kommentare































friedliche tanzdemos
wir haben mit unseren legendären tanzdemos vor dem zürcher stadhaus(street parade 1994 zoom 1996&2001) friedlich und tanzend bewiesen, dass man sich für ein anliegen lautsatrk gehör verschaffen kann!!! der schlüssel ist; nur friedlich ist ein dialog möglich, das ist war & bleibt unser credo! also liebe stadt zürich, behörden gemeinde& stadträte, liebejugendliche partymacher, ich wünsche mir, dass das unseelige wort "partychaoten"niemals mehr in den medien erscheint ich stelle mich gerne als vermittler und coach zur verfügung, den eines ist klar die jugend braucht freiräume um sich entfalten zu
Jugend = Zukunft
Ich finde es gut, dass man mit den jugendlichen zusammen eine Lösung, respektive die Probleme suchen will. Ich bin selber jung (24) und wenn ich meine Eltern oder Verwandte höre, was früher ohne Strafe alles möglich war, dann haben wir es heute wirklich extrem schwer... zudem dürfen die "Alten" nie vergessen wer ihre AHV zahlt.... nämlich wir jungen und vermutlich werden wir davon nie etwa zurückerhalten...
Früher
Auf diese "Zukunft" kann ich gerne verzichten. Zudem sollten die "Jungen" nie vergessen, wer für sie die Infrastruktur geschaffen hat, damit sie gutbezahlte Jobs in einem geordneten Umfeld antreten können. Mann, mann, mann, ... Ihre Logik möchte ich haben.
Gute ansatz
Die Idee ist gut. Die Umsetzung ist nicht gerade die beste. Alle die die sich melden machen einen schritt auf die Polzei zu (Vorname, Nachname, Photos etc.) Facebook ist ein Datenleck falls jemand sein Profil nicht schützt! Es sollte eine Anlaufstelle geben bei der man Anonym seine Ideen einbringen kann!
Mitdiskutieren!
Eine Idee einzubringen ist ja noch nichts illegales. Wenn man eine offene Diskussionsrunde veranstalten würde, hätten die meisten wohl auch Hemmungen sich zu äussern. So schreiben wenigstens nur die, die auch wirklich einen sinnvollen Vorschlag haben. Wenns dich so extrem stört deinen Namen zu geben, dann mach ein Fake-Profil auf Facebook und diskutiere mit!