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Autozeusler
06. Januar 2010 07:29; Akt: 06.01.2010 10:54 Print
Luxusautos abgefackelt: Was weiss die Polizei?
Fast französische Verhältnisse: Sieben Luxusautos und ein Polizeiwagen wurden in Aarau im letzten Herbst in Brand gesetzt. Verdächtigt werden zwei junge Männer, die seit zwei Monaten in Untersuchungshaft sitzen. Heute Vormittag informiert die Polizei über den Stand der Ermittlungen.
Dass Polizei und Justiz die Medien über ein laufendes Verfahren informieren, kommt selten vor. Umso gespannter darf man sein, was die Aargauer Kantonspolizei heute Vormittag über die beiden jungen Männer zu berichten hat, die seit dem 14. November in Untersuchungshaft sitzen.
Auto, von Linksautonomen in Brand gesetzt: Hier an der Nachdemo zum 1. Mai 2007 in Zürich(Bild: Keystone/KEYSTONE/Walter Bieri)
Die Polizei verdächtigt die beiden Männer, im vergangenen halben Jahr in Aarau mehrere Autos angezündet und «massive Sprayereien an öffentlichen Gebäuden» verübt zu haben.
Serie von Brandanschlägen
Hintergrund ist eine Serie von Brandanschlägen auf Luxuskarossen in Aarau, welche am 2. August 2009 ihren Anfang genommen hatte. Damals brannte ein Corvette-Oldtimer aus. Am 22. August traf es einen Alfa Romeo, am 26. September einen Mercedes. Am 4. Oktober kam die Polizei dran: Ein Streifenwagen wurde abgefackelt. Zwei Wochen später brannten gleichzeitig ein BMW und ein Range Rover. Am 14. November hatte die Serie ein Ende: Als wieder versucht wurde, zwei Autos in Brand zu setzen, überwachte die Polizei das betroffene Quartier und konnte kurz darauf die beiden jungen Männer festnehmen.
Politisch motivierte Täter
Die Polizei ging damals davon aus, dass hinter sämtlichen Brandanschlägen dieselbe Täterschaft steckt. Wie Bekennerschreiben und Sympathiebekundungen auf einschlägigen Seiten vermuten lassen, stammen die Täter aus dem Umfeld der linksautonomen Szene.
(job)

























