Wrestling-Boom

09. Februar 2010 23:20; Akt: 09.02.2010 23:23 Print

Zürcher wollen das Catchen lernenZürcher wollen das Catchen lernen

von Regina Ryser - Wrestling erobert Zürich: 2009 wollten doppelt so viele Zürcher den Schaukampf-Sport lernen oder live erleben wie noch im Vorjahr.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Angefeuert von einer Menschenmenge gehen zwei Männer in einem Ring aufeinander los. Der eine packt seinen Gegner, stemmt ihn über den Kopf und wirft ihn dann zu Boden. Der Kampf zwischen den Kolossen ist gestellt und dient zur Unterhaltung für das Publikum – in Zürich boomt Wrestling.

«Ich habe 2009 fast doppelt so vielen Menschen das Catchen beigebracht wie im Vorjahr», sagt Thomas Heri, Inhaber der Wrestling Academy in Rorbas. Fast täglich habe er Anfragen von Interessierten, jede Woche müsse er neuerdings zwei Probetrainings durchführen. Die meisten von Heris Schülern sind 20 bis 25 Jahre alt, sein jüngster Ringer ist erst 13-jährig. Wie erklärt er sich das plötzliche Interesse? «Wrestling wird immer häufiger im TV gezeigt. Viele sind so beeindruckt, dass sie es selbst ausprobieren möchten», sagt Heri. So ging es auch dem 26-jährigen Duschka Ceron: «Ich finde den Sport faszinierend, und es gefällt mir, dass ich im Ring den Bösewicht spielen kann, ohne die Fans gegen mich zu haben.»

Wrestling wird auch zunehmend zum Publikumsmagnet: «Immer mehr möchten es live sehen», sagt Marlies Keck, Sprecherin von Ticketcorner. 2009 fanden doppelt so viele Anlässe statt wie 2008 – diesen April stehen gar zwei Shows auf dem Programm. Die ganz grossen Stars kann man am 16. April im Hallenstadion bewundern.

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • Thomas Breitenmoser am 10.02.2010 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Interessante Sportart

    Wenn man diese Techniken auch im Ausgang gegen die was kuks du Schläger einsetzen kann,dann müsste ich es auch lernen.