Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
05. Mai 2008 22:32; Akt: 05.05.2008 21:07 Print
Saufpartys: Auch in Zürich soll bald damit Schluss sein
von David Torcasso - Gratis-Sauf-Partys sollen auch in Zürich verboten werden, fordert Kantonsrat Peter Ritschard von der EVP.
Freitagabend, kurz vor Mitternacht: Die meisten jungen Gäste im Club sind bereits sturzbetrunken. Ganz nach dem Motto: Eintritt zahlen und gratis Alkohol bechern – bis zum Umfallen. Im Kanton Bern ist ab 1. Juli Schluss mit solchen Flatrate- und All-you-can-drink-Partys: Die Abgabe von Alkohol umsonst oder zu einem festen Preis ohne Berücksichtigung der Menge soll auch in Zürich verboten werden.
Flatrate-Angebote: Bald illegal? (Bild: Photoplexus)
Kantonsrat Peter Ritschard (EVP) will einen entsprechenden Vorstoss einreichen. «Solche Partys sind ein Freipass für alkoholische Exzesse», begründet er sein Vorhaben. Verheerend sei auch, dass solche Anlässe vorwiegend auf dem Land oder in der Agglomeration stattfinden, wo man nur mit dem Auto hingelange.
Tatsächlich finden sich auf Kantonsgbiet zahlreiche Tanzlokale, die mit «Free Drinks» Gäste anlocken wollen: Der Beach Club in Hinwil beispielsweise preist an: Für 25 Franken gibts Bier, Wein und Prosecco – «so viel du magst». Auch beim Trend Club in Winterthur heisst es: «Bezahle 15 Franken und konsumiere Getränke im Wert von 30 oder 50 Franken.» Henrik Viertel von der Suchtprävention Blaues Kreuz begrüsst den Vorstoss für eine Änderung des Gastgewerbegesetzes: «Für minimalen Geldeinsatz maximal Trinken ist für viele Junge attraktiv. Diese gefährliche Entwicklung muss gestoppt werden», sagt er.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 54 Kommentare




























Verbote sind immer zwiespältig,
doch wird auch gesagt, dass Kindern und Jugendlichen heute zu wenig Grenzen gesetzt würde. Diese Verbot sehe ich nun als solche Grenze an. Natürlich kann man das auch wieder umgehen - aber ich zähle jetzt mal, das Clubbesitzer auch eine Ethik haben und nicht nur eine Kasse.
Elterliche Verantwortung
Die Politik sollte im Zivilgesetzbuch Artikel prüfen, um den Eltern die Verantwortung für Ihre Kinder unter möglichem Zwang oder Sanktionen wider zu übergeben. Alle jugendlichen Verhaltensmuster beginnen mit der Erziehung im Elternhaus.
Zuwenig Angebot für die Jugend?
Von wegen. Die Jugend hatte noch nie so viele Möglichkeiten wie heute! Das Problem liegt darin, dass die Jugend völlig Fantasielos ist, weil sie von überall immer alles in ihren Allerwertesten geschoben bekommen haben. Es sind heute eben alles Schlaffies, die unfähig sind, Ihr Hirn zu benutzen!