Zollikon ZH

07. September 2010 23:08; Akt: 07.09.2010 21:14 Print

Bumann trimmt das Zum Truben fitBumann trimmt das Zum Truben fit

Heute zeigt 3+, wie Restaurant-Tester Daniel Bumann das Restaurant Zum Truben in Zollikon auf Vordermann brachte. Doch auch nach Bumanns Besuch klappt nicht alles in diesem Lokal

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18-Punkte-Gault-Millau-Koch Daniel Bumann testete das Restaurant Zum Truben in Zollikon von Wirt Roger Maag. (Nicolas Y. Aebi)

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am Mittwoch läuft die dritte Folge der zweiten Staffel von «Bumann, der Restaurant-Tester»: Zu sehen ist, wie Spitzenkoch Daniel Bumann (51) Ende April an die Goldküste nach Zollikon reiste und das serbelnde Zum Truben unter die Lupe nahm. «Das Essen war nicht das Problem, sondern die Führung des Betriebs», sagt Bumann. Die zwei Geschwister, die sich den Wirte­job teilten, hätten ihre Rolle als Gastgeber überhaupt nicht gelebt, erklärt Bumann. Der vom Gault Millau mit 18 Punkten ausgezeichnete Koch sorgte dafür, dass in der Küche Sauberkeit herrscht, das alte Mobiliar abtransportiert und ein gemütliches «Wy­stübli» eingerichtet wurde. Zudem regte er an, dass weniger Speisen angeboten werden und einheimische Tropfen auf der Karte stehen: «Der Wirt ist zugleich auch Weinimporteur. Deshalb machte es Sinn, regionalen Wein im Restaurant anzubieten», sagt Bumann.

Ein Augenschein fünf Monate nach Bumanns Besuch zeigte gestern: Das Restaurant ist um die Mittagszeit gut besetzt. «Wir wirtschaften mittags nun besser», sagt Wirt ­Roger Maag. Abends würden die Gäste aber trotz «Wystübli» und Bumanns Ratschlägen noch immer fehlen. Bumann meint dazu: «Bis ein Umdenken bei den Gästen und dem Personal stattfindet, dauert es seine Zeit.» Und er ergänzt: «Der Beruf als Wirt wird oft unterschätzt. Man muss wirklich alles geben, um ein Restaurant erfolgreich zu führen.» david torcasso

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  • Paul Wälchli am 02.10.2010 19:40 Report Diesen Beitrag melden

    Güden

    Ich finde Daniel Bumann gut, wie er in seiner direkten Art der Sache auf den Grund geht.Das Kochen ist ein Kunst-Handwerk. Es wird nur der Gäste haben, der eine überdurchschnittliche Leistung erbrignt, nebst allen anderen notwendigen Erfolgsfaktoren. Ich war 30 Jahre international im Aussendienst tätig, ich habe echt genug vom "Industriefood" oder von lausiger Qualität. Oft ist auch die masslose Verschwendung eine Grund für ungenügende Erträge. Ich empfehle Daniel Bumann als Walliser das Wort "Güden" zu benutzen.

  • M. B. am 13.09.2010 22:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wirt

    Der Wirt hat einfach jeglichen Einsatz vermissen lassen! Dieses Restaurant ist an bester Lage zu finden, da bräuchte es wirklich nur wenig, um es in eine Ertragsperle zu verändern. Aber eben, nicht einmal zu diesem Wenig kann sich der Wirt aufrappeln. Tiefschlaf ist wohl das einzige Wort, dass die Situation so genau beschreiben kann.

  • Mäge am 08.09.2010 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Patent

    Währe der Meinung man sollte wieder ein Wirtepatent machen müssen, heute kann ja jeder Depp ein Restaurant eröffnen ohne dass er ahnung von Lebensmittel und Hygiene hat, geschweige dem vom Kochen.