Amoklauf in Buchs

09. Februar 2010 12:01; Akt: 09.02.2010 12:18 Print

Amoklauf-Opfer aus Koma erwachtAmoklauf-Opfer aus Koma erwacht

Mit fünf Schüssen streckte Alessandro C. vor zwei Wochen seinen Chef nieder. Nun ist das Opfer nach zweiwöchigem Todeskampf aus dem künstlichen Koma aufgewacht.

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Alessandro C. stürmte am 27. Januar das Sanitärgeschäft von Werner H. im zürcherischen Buchs. Mit zwei Revolvern bewaffnet kam er zu einer Aussprache mit seinem 58-jährigen Chef. Er eröffnete das Feuer auf den Inhaber und richtete sich danach selbst.

Die Kugeln des Angestellten trafen den 58-Jährigen gemäss Medienberichten in Lunge, Magen und Leber. Vier Stunden lang kämpften die Ärzte noch am selben Tag in einer Operation um sein Leben und mussten ihn letztlich ins künstliche Koma versetzen. Zwei Wochen lang kämpfte er anschliessend um sein Leben.

Wie «Radio 1» am Dienstag berichtete, befindet sich der Firmeninhaber nicht mehr im Koma. «Er ist wieder bei sich, kann aber noch nicht sprechen», wird Ruedi Meier, Vizepräsident der SVP Buchs, zitiert. Das Amok-Opfer werde immer noch künstlich beatmet, so Meier weiter. «Den Umständen entsprechend geht es ihm aber besser.»

Beim Amoklauf war auch ein weiteres leitendes Mitglied der Firma leicht verletzt worden. Dieses konnte aber noch am selben Tag das Spital wieder verlassen und arbeitet bereits wieder.

(amc/ann)