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Ausländerpolitik
11. November 2009 11:18; Akt: 11.11.2009 11:26 Print
FDP fordert tausend Worte und Härte gegen Kriminelle
Zuzüger und ihre Familien sollen nach einem Jahr in der Schweiz 1000 Wörter der Landessprache beherrschen. Zudem werden mehr Mittel für die Integration und ein rigides Vorgehen gegen straffällige Ausländer gefordert.
Dies fordert die FDP des Kantons Zürich in ihrem Positionspapier «Erfolgreich mit Ausländern leben». Ein Einstieg in einen Sprachkurs müsse spätestens drei Monate nach Ankunft in der Schweiz erfolgen, heisst es in dem am Mittwoch vorgestellten Positionspapier weiter. Die Pflicht zum Besuch von Sprach- und Integrationskursen will die FDP in einer Vereinbarung mit den Zugezogenen festhalten.
Auch die Arbeitgeber will die FDP in die Pflicht nehmen: Diese sollen ebenfalls zur Integration beitragen. Die FDP des Kantons Zürich will zudem bei Kindern und Jugendlichen die Landessprache früh und intensiv fördern. Dafür sollen zusätzliche Mittel bereit gestellt werden.
Weiter will die FDP den Arbeitsmarkt öffnen: Ziel sei es, noch vermehrt offene Märkte zu schaffen. Auf dem Arbeitsmarkt sollen Personen aus der EU Vorrang vor anderen Ausländerinnen und Ausländern haben. Illegale Einwanderer hätten hingegen keinen Anspruch auf Arbeit, heisst es weiter.
Kein Pardon kennt die FDP bei straffälligen Ausländern: Diese sollen hart angefasst werden, fordert die Partei. Ausländer, die wiederholt straffällig oder bereits rechtskräftig weggewiesen wurden, sollen so schnell wie möglich ausgeschafft werden.
Die Einbürgerung ist für die FDP der erfolgreiche Abschluss der Integration. Im ganzen Kanton hätten für alle Familienangehörige klare Kriterien zu gelten, heisst es weiter.
Diese sind gemäss FDP wie folgt: Einhalten von Regeln und Gesetzen, Kenntnisse von Sitten und Gebräuchen, keine Vorstrafen, Beherrschen der Sprache sowie wirtschaftliche Eigenständigkeit.
(sda)

























