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26. Februar 2008 15:40; Akt: 26.02.2008 15:51 Print
Wegen Blocher-Abwahl: SP-Mann erhielt Patronen zugeschickt
Ein anonymer Briefschreiber, der ein Vorstandsmitglied der SP-Bezirkspartei Kulm AG mit Mord gedroht hatte, ist ermittelt. Er hat sich selber der Aargauer Kantonspolizei gestellt.
Die Tat gestanden hat ein 66-jähriger Schweizer aus dem Bezirk Kulm, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Er gab an, er habe das SP-Vorstandsmitglied aus Beinwil am See einschüchtern wollen, weil er mit dessen politischen Ansichten nicht einverstanden gewesen sei.
Der mutmassliche Täter hatte dem Opfer einen Zettel geschickt, auf dem vermerkt war: «Hören sie bitte sofort auf, unsere hochangesehenen echten Schweizer Herren Blocher, Burger und Baur zu verdrecken! Besser wäre, sie würden verrecken.» Dem Briefumschlag legte er zudem zwei Pistolenpatronen vom Kaliber 44 bei.
Seinen Unrsprung hatte der anonyme Brief in den Leserbriefspalten des «Wynentaler Blattes». Darin hatte sich der SP-Mann mit einem lokalen Leserbriefschreiber einen Schlagabtausch wegen der Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat geliefert.
Dem Drohbriefschreiber droht nun eine Strafverfolgung. Die Kantonspolizei Aargau hat nach eigenen Angaben den Mann wegen Drohung an das Bezirksamt Kulm verzeigt.
(sda)

























